Wie Materna Mittelstand und Verwaltung fit für das KI-Zeitalter macht

Shownotes

Als unabhängiges Familienunternehmen gehört die Dortmunder Materna Group zu den führenden IT- und Digitalisierungsdienstleistern Deutschlands. In dieser Folge von „Markt und Mittelstand – Der Podcast“ spricht CEO Michael Hagedorn über den Wandel vom Hype zur konkreten Anwendung von Künstlicher Intelligenz in Mittelstand und öffentlicher Hand.

Im Gespräch mit Thorsten Giersch erklärt Hagedorn, wie der Schritt von einfachen KI-Assistenten hin zu autonom agierenden KI-Agenten Prozesse grundlegend verändert. Er beleuchtet kritische Erfolgsfaktoren wie Datensicherheit, NIS-2-Regulatorik und Resilienz sowie die entscheidende Rolle klarer interner Kommunikation, um Ängste abzubauen und Mitarbeiter aktiv in die Transformation einzubinden.

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00:00:03: Für diese Folge ist juristisch die Materna-Gruppe verantwortlich.

00:00:27: Ich spreche heute mit Michael Hagedorn.

00:00:29: Er ist CEO der Maternergruppe, einem IT-Unternehmen aus Dortmund und das wahnsinnig schnell gewachsen ist in den letzten Jahren und Jahrzehnten sehr erfolgreich unterwegs ist Unheimlich viele Mittelständler dabei hilft, die Vorteile der digitalen Welt für sich zu nutzen.

00:00:46: Selbst natürlich auch die Reise ins KI-Zeitalter unternommen hat und noch mittendrin ist – darüber werden wir sprechen über agentische KI und wie diese Agenten im Alltag wirklich helfen können.

00:00:58: Unternehmen verschiedenster Größe Übrigens aber auch der Verwaltung, denn die Maternergruppe trägt dazu bei, dass wir die Faxgeräte nicht mehr brauchen.

00:01:07: Von denen man ja so lange so viel geredet hat.

00:01:09: Governance werden wird bedenken des Zweihes hier ein Stichwort.

00:01:13: Aber eben auch wenn man Menschen mitnimmt, interne Kommunikation idealerweise machen sollte auf dem Weg in die Zukunft.

00:01:21: Herzlich willkommen Herr Hagerdorn!

00:01:22: Grüße Sie!

00:01:28: Bevor wir in medias res gehen, vielleicht noch ein zwei Sätze über Materna.

00:01:31: Die allermeisten unsere höhere Hünter werden in etwa wissen was sie alles machen.

00:01:35: aber vielleicht doch nochmal ein kleiner Überblick?

00:01:38: Ja sehr gerne!

00:01:38: In der Tat viele haben den Namen Materna schon gehört und wissen aber nicht so ganz genau was wir eigentlich machen.

00:01:43: also kurz gesagt Wir sind da Digitalisierungsdienstleister das heißt wir versuchen die kritischen Geschäftsprozesse unserer Kunden digital abzubilden und wirklich immer weiter zu optimieren dass sie besser funktionierende bessere Qualität bringen oder eben kosteneffizienter laufen

00:01:56: Und auch Familienunternehmen, glaube ich.

00:01:58: Darf man auch noch dazu sagen?

00:01:59: Das in der Tat was Besonderes ist dass wir in der Größenordnung noch komplett hundert Prozent unabhängig in Familienhand sind.

00:02:05: da gibt es tatsächlich in unseren großen Orten keinen anderen.

00:02:07: Dass das höheren unsere Hörerinnen und Hörern zumeist aus dem Mittelstand groß bis klein ja immer gern aber tatsächlich auch als Familienunternehm.

00:02:14: wie war denn Ihre Reise eigentlich in den letzten Jahren ins KI-Zeitalter?

00:02:20: Ja, ich versuch das mal relativ kurz anzumoderieren.

00:02:22: Aber früher war es immer so, wann immer irgendein Trend kamen sind wir als Digitalisierungsdienstler eigentlich die gewesen, die davon profitiert haben.

00:02:29: Als das Thema KI kam, war relativ klar, dass betrifft uns jetzt selber auch und deshalb unterscheidet sich dieser Prozess tatsächlich komplett von allem was wir vorher hatten.

00:02:38: Das heißt Ich habe als CEO ein AI et Materna Programm aufgesetzt hundertprozent der Belegschaft und hundert prozent der Prozesseaufdauer abbilden soll.

00:02:49: Und dementsprechend ist das ein unfassender Veränderungsprozess, in dem wir jetzt im dritten Jahr sind.

00:02:53: Da haben alle Juhu geschrieben oder wie war das so genau?

00:02:57: Es ist völlig klar!

00:02:57: Dann geht es ja um den Arbeitsplatz eines jeden und dementsprechend ist da sehr viel Unsicherheit da Wir versuchen das damit aufzufangen dass wir halt sehr viele Informationen geben.

00:03:06: Dennoch ist die natürlich am Ende die Frage jeder einzelnen Person Wie verändert sich denn mein spezifischer Arbeitsplatz?

00:03:12: Und da hatten wir natürlich am Anfang weniger Antworten drauf, als das jetzt beispielsweise schon der Fall ist.

00:03:18: Ihre Kundengruppe sind ja auch sehr heterogen.

00:03:20: Da haben wir ja auch große kleine Verwaltung ja auch.

00:03:24: Gibt es da so Unterschiede in der Aufnahmebereitschaft dieses großen neuen Themas in den letzten Quartalen gewesen?

00:03:30: Also total, es ist natürlich allein schon eine regulatorischen Unterschied.

00:03:34: Wir haben ja ganz viel mit der öffentlichen Hand zu tun, mit dem Defense Sektor und den kritischen Infrastrukturen also Energieversorger, Wasserwerke aber auch die Transportunternehmen etc.

00:03:44: Und da ist natürlich die regulatorische Lage schon ne andere als wenn ich im ganz normalen Automotive-Umfeld unterwegs bin wo natürlich der Kosten gerade so hoch ist dass man massiv in das Thema KI rein geht und viel mehr experimentiert bei den kritischeren Infrastruktur da nötig vorsichtiger vor.

00:04:02: Ja, so du sagst schöne Sätze erstmal anfangen und ausprobieren und man machen und tun das ist dann nicht so leicht.

00:04:07: Ja es ist so.

00:04:08: Wobei ehrlich aber sie auch in Unternehmen sind die Zahlen ja eindeutig.

00:04:12: wie viele von euch nutzen KI im Alltag?

00:04:15: diese Prozenzahl ist ja viel höher als die Prozenzahl der Firmen die KI implementiert hat.

00:04:20: also die machen's mit dem privaten Account was ja irgendwie mit Kunden Daten auch nicht so der Sinn ist.

00:04:24: oder ist das auch ein bisschen ihre Wahrnehmung dass wir dann eine Diskrepanz haben?

00:04:28: Es ist leider nicht nur Sinn, also wie gerade gesagt nicht im Sinne der Sache aber es ist vor allem tatsächlich nicht gesetzeskonform.

00:04:35: Also gerade wir wenn wir auf die kritischen Infrastrukturen schauen da haben wir nicht nur die DSGVO sondern auch andere Themen zu berücksichtigen was das Thema Datensicherheit anbelangt und in privaten sehen wir natürlich auch schon durch WhatsApp Meter

00:04:48: usw.,

00:04:49: Google Visorclos zeitweise tatsächlich mit schützenswerten Daten umgeht.

00:04:53: Das können umgegangen wird.

00:04:55: Wenn wir beispielsweise die Source-Codes, der Programme, die wir entwickeln.

00:05:03: Wenn sie plötzlich in der Public Cloud sind und keiner weiß wer da Zugriff drauf hat dann kann man ja auch der Presse entnehmen ist sehr schnell ein Angriffswinkel entwickelt durch eine KI, die dann einen Cyberangriff auf so einer Applikation starten kann.

00:05:15: das heißt wir müssen da sehr sorgfältig zu also vorangehen.

00:05:19: Auf der anderen Seite müssen wir natürlich dafür sorgen dass auch der Enthusiasmus der KI Nutzung da bleibt Sowohl Grenzen aufzeigen als auch Wege aufzeigend, wie ich das gut nutzen kann.

00:05:32: Spannender Mittelweg!

00:05:34: Wie sehen Sie denn Deutschland mal so ganz allgemein gefragt?

00:05:36: Auf dem Weg zur Digitalisierung.

00:05:38: Das begleiten sie jetzt schon seit ein paar Jahren.

00:05:40: Jetzt gibt es einen Digitalministerium Herr Wildberger und spannende Staatssekretäre gibt's da ja auch noch.

00:05:46: Darf ich mal fragen, wie sehen Sie da den Weg?

00:05:49: Gut also wenn sich mehr um die öffentliche Hand dreht dann kann man natürlich feststellen dass hier Ich versuche es mal neutral auszuführen, eine Diskussion geführt wird die wir schon hätten lange führen sollen.

00:06:02: Nämlich der Föderalismus darf an den digitalen Grenzen nicht halt machen denn das werden wir uns auf Dauer nicht leisten können dass alles so kompliziert und teuer und mehr verentwickelt wird.

00:06:12: Und hier versucht man jetzt letztendlich ein Berzenweg nach vorne zu gehen, dass man Standardlösungen schafft wie zum Beispiel für das Thema Planfeststellungsverfahren wo man jetzt eine Standardlösung mit Spark hat, die dann auch bei alle föderalen Ebenen hinweg und auch in Industrie eingesetzt werden kann.

00:06:29: Und dort eben mit KI-Agenten besser zu werden und letztendlich auch mit weniger Personal auszukommen was ja gerade auch die Kommunen am Ende gar nicht mehr haben.

00:06:38: Spark an Funken Hoffnung ist auf jeden Fall da um das mal sozusagen.

00:06:43: Und auf der Unternehmenseite, also wenn man das Thema Bürokratie über das ja zurecht natürlich auch immer gesprochen wird.

00:06:50: Das hat ja auch viel mit Digitalisierung Optionen zu tun.

00:06:54: Nutzen denn die Unternehmen das intern selbst?

00:06:56: Auch oder gibt es da auch noch so ein paar Prozesse wo sie sagen diese könnten eigentlich weiter sein, auch wenn Sie dann in die Unternehmen reingehen.

00:07:03: Ja, also es ist natürlich schon so dass alle KI einsetzen.

00:07:06: Wir sind dort aber vom Reifegrad eher bei dem Thema KI Assistenten und noch nicht beim Thema Agenten anbelangt was perspektivische Entlastung bringen sollte.

00:07:15: Ich sehe aber ansonsten die deutschen Unternehmen sehr kritisch den Thema KI gegenüber wenn's darum geht wirklich die Prozesse auch weiter zu automatisieren mit KI Mitteln.

00:07:25: Weil im Gegensatz zu jeder anderen IT ist es eben nicht schwarz-weiß deterministisch, sondern wir haben es mit anderen Verfahren zu tun bei KI die oftmals in einer Achtzig Prozent Sicherheit agieren oder so etwas.

00:07:37: Oder Fünfmal Achtzehnte.

00:07:38: Das heißt man hat keine Sicherheit, sondern Ergebnissicherheit und dort muss man diesen Lerneffekt dann durchlaufen damit ich von Viermal Achte Prozent auf Achtenundzehn Prozent zumindest komme.

00:07:47: aber ich komme nie in so Hundertprozent Deterministische Verfahren Und das ist etwas was in der deutschen Wirtschaft stark zu zögern führt.

00:07:55: Spannender Punkt, Sie haben eben KI-Assistenten und KI-Agenten unterschieden.

00:07:59: Können wir das mal kurz mal erklären?

00:08:01: für die, die das nicht so ganz präsent vielleicht haben?

00:08:04: Wie unterscheiden sie die und wie spürt man es vielleicht auch im Alltag?

00:08:08: Ja, vielleicht einmal ganz schnell abstrakt und dann vielleicht an einem sehr konkreten Beispiel.

00:08:12: also KI Assistenten sind so ausgerechnet dass man einen Menschen hat der holt sich die Hilfe einer KI um zum Beispiel ein Dokument zu erzeugen eine Rechnung zu schreiben und Agenten sind, die kann man sich immer an den Stellen vorstellen wo auch heute Menschen sitzen oder wo Menschen sitzen würden wenn wir genug davon hätten.

00:08:30: Und das ist dementsprechend sozusagen der nächste Reifegrad um eben in mehr Effizienz reinzukommen.

00:08:35: Praktisch Beispiel wäre wenn ich heute ein Dienstleistungsunternehmen habe Ich nehme mal Monteure, die rausfahren und dann müssen Stunden abgerechnet werden.

00:08:43: Dann ist es heute oftmals so dass eben der Monteur sein Stundzelt schreibt.

00:08:47: oder irgendwann einmal die Woche, einmal im Monat geht jemand in der Finanzabteilung her und schreibt eine Rechnung.

00:08:52: Fragt vielleicht nochmal nach hast du das und das auch so gemacht?

00:08:55: Oder hast Du wirklich zwei Stunden dafür gebraucht?

00:08:58: Wenn man sich das mit KI-Mitteln unterstützen lässt, dann würde der Motor schon mal eine höhere Qualität in seinen Bericht reinbekommen und der Finanzer würde mehr Unterstützung bei der Formulierung einer E-Mail bekommen.

00:09:10: Zukunftlich könnte es aber so sein... dass der Monteur aus dem Termin beim Kunden rausgeht, nimmt sein Handy und macht einen Debriefing.

00:09:17: Er spricht in eine App rein.

00:09:19: ich bin jetzt fertig mit dem Terminen vorher.

00:09:22: Da kann sozusagen rausgelesen werden bei welchen Kunden bin ich denn jetzt gewesen?

00:09:25: Dann fragt ein KI-Assistent nach was hast du denn getan?

00:09:29: Macht eine Gegenprüfung gegen ein Leistungskatalog zum Beispiel stellen noch kritische Rückfragen an fünf Strichen Und dann würde das an einen Finanzagent übergehen der dann die Rechnung schreibt und verschickt und das im Buchhaltungssystem einbucht.

00:09:40: Dann würde, das wäre ein ganz neuer Ablauf mit einer ganz anderen Art und Weise wie Menschen eingebunden sind.

00:09:47: Pragmatisches Beispiel!

00:09:48: Okay also ich hätte ja fast gesagt man braucht jetzt mal einen Agenten.

00:09:51: wenn man jetzt das Thema Zeiterfassungstools habe ich auch schon paar Folgen drüber gemacht.

00:09:55: zum Beispiel im Handwerk.

00:09:56: da steht so ein Handwerksbetrieb dar und hat die Wahl aus Hundertsechzig war damals die Zahl können Hundertachtzig inzwischen sein.

00:10:01: verschiedenen Tools muss rauswählen welches für ihn das Beste ist.

00:10:04: überspringen wir vielleicht auch diese schwierige Phase der Digitalisierung aufgrund des Tooljungles?

00:10:10: Also das macht die Sache nicht einfacher, vielleicht zwei Aspekte dazu.

00:10:14: Das eine ist wann immer ich irgendwo auf der Bühne stehe was ja manchmal der Fall ist versuche ich zu motivieren dass man sich auch die Reise begibt denn ich kann nicht von ohne KI arbeiten direkt in KI-Agenten springen.

00:10:26: Ich muss Erfahrungen damit sammeln als Unternehmen mit meinen Prozessen.

00:10:29: Ich muss schrittweise mich mit den KI Themen vertraut machen bevor ich überhaupt in so einen Reifegrad reingehen kann.

00:10:35: und das zweite ist in der Tat die Vielzahl Optionen, und da das tatsächlich nicht mal bei den Handwerksbetrieb, dann ist es meistens der Eigentümer, der nicht gerade einen tiefen digital Hintergrund hat um dann entscheiden zu können was zu tun ist.

00:10:47: Da versuchen wir als Materner zum Beispiel seit einem Jahr auch mit unserer Mittelstandsinitiative mehr Informationen an die Hand zu geben.

00:10:54: Das heißt, welchen Standards kann ich arbeiten?

00:10:58: Was darf ich von Lösung A, Lösung B erwarten?

00:11:01: weil wir neutral sind, können wir dort auch mehr Einblick gegeben an dieser Stelle und das wird auch sehr gut angenommen.

00:11:06: Mittelstandsinitiative was habe ich sich dahinter?

00:11:08: die zu verschiedenen thema so jetzt besonder KI und cyber bieten via webcast in regelmäßigen abständen an wo man sich anbinden kann.

00:11:19: Was sind das für Beispiele?

00:11:20: also was tun sie für diese vier?

00:11:22: Also wir haben ja tatsächlich auch Unternehmen aus dem Handwerk, die.

00:11:26: nehmen wir mal ein Beispiel wo eben die Servicetechniker eine App an die Hand bekommen.

00:11:30: Die KI gestützt Informationen aus dem Produktkatalog heraus zur Verfügung stellen.

00:11:36: vor Ort.

00:11:37: und an solchen handfesten Beispielen können eben die Hörerinnen und Hörern feststellen Wie liegt das im Vergleich zu dem, was mein Standardgeschäft ist?

00:11:44: Ist das etwas womit ich mich auch beschäftigen kann und das gar nicht mal unser Ansinnen zu sagen kauft die gleiche Lösung sondern eher versucht mal zu überlegen wie kannst du dich auf den Weg begeben.

00:11:54: Und dann gibt es Rahmenbedingungen natürlich wie Datensicherheit

00:11:57: etc.,

00:11:57: die es dazu berücksichtigen gilt und das muss ich halt nur wissen als Unternehmer.

00:12:01: Okay, was tun Sie denn für diese Firmen?

00:12:03: Also sie machen das jeden Tag, weil viele sich das vorstellen können.

00:12:07: Weil die hören von der einen Seite Vodafone und Telekom bieten alles aus einer Hand.

00:12:11: So sagen die das ja gern!

00:12:12: Und dann gibt es diese Workdays dieser Welt sind auch alle ehrenwert- und hilfreich.

00:12:16: aber wo liegen genau Sie an diesen Schnittstellen

00:12:18: Bereichen?!

00:12:19: Das ist aber eine schwierige Frage, das jetzt kurz zu beantworten.

00:12:21: Aber grundsätzlich ist es so wie durch unsere Unabhängigkeit schauen wir letztendlich darauf in welchem Segment man als Kunde unterwegs ist.

00:12:30: Also bin ich in der kritischen Infrastruktur, bin ich eben vollständig frei von der NIST II-Regulatur beispielsweise.

00:12:36: und die zweite Frage ist, in welcher Dimension bewegt sich mein Unternehmen?

00:12:40: Brauche ich eine kleine feine Lösung, die ich vielleicht auch danach selbst weiterentwickeln kann oder brauche und dann auch einen höheren Mehrwert für die gesamte Umsetzung daraus zu ziehen.

00:12:54: Das heißt also diesen Weg zu finden, was ist eigentlich eine sinnvolle Lösung im Zielen?

00:12:58: Und sich dann schrittweise auf den Weg zu begeben.

00:13:01: das darf man letztendlich von uns erwarten.

00:13:03: Also bei der Bildfrage ist ja nicht pauschal zu beantworten sondern für die jeweilige Orga individuell.

00:13:10: Ja das will natürlich niemand hören aber dass es diese typische Antwort kommt darauf an.

00:13:15: Ja, was sind da so Kriterien?

00:13:18: Also ist es die Ausstattung mit Personal, die man hat und ja der Use Case.

00:13:23: Kann man's ein bisschen beschreiben?

00:13:25: Zwei hatte ich gerade schon genannt.

00:13:26: das heißt also habe ich es mit DSGVO oder andere Regulatorinnen zu tun.

00:13:29: Das zweite ist die Größenordnung.

00:13:31: Das dritte ist aber auch der Geschäftsplan nach vorne umso zu sagen wir haben Unternehmen, die stärker vor traditionellen Produkten kücheneinrichtungen oder sowas hin wollen zu intelligenten Produkten.

00:13:43: Und dann muss ich natürlich auch einen anderen Weg beschreiten, als wenn ich meine Produkte nur mit Fähigkeiten ausstatten möchte die Informationen weitergeben können.

00:13:53: Also Staatesinformation zum Thema Wartung oder so etwas.

00:13:55: Dann ist eben was anderes als wenn nicht das eben viel umfassender betreiben möchte.

00:13:59: Es ist für Sie insofern auch komplizierter geworden weil die Grenzen ja verschwimmen.

00:14:02: Früher war ein IT-Thema ein IT Thema heute sind es zwei natürlich auch ein Governance Themen.

00:14:08: haben sie immer an Juristen jetzt mit dabei?

00:14:09: Wenn sie zu Kunden fahren?

00:14:10: oder wie kann ich mir das vorstellen?

00:14:13: Also, da steckt vor allem was ganz Wichtiges drin.

00:14:14: Für uns ist das Thema... Wir wollten immer natürlich schon gerne mit dem Vorstand über Digitalisierung sprechen.

00:14:19: Das ist ganz klar.

00:14:19: aber es ist heute mit all den Dingen die da dranhängen ist das Klima KI Cloud Governance Regulatorik.

00:14:27: Das sind alles Vorstandsthemen wo ich die Weichen als Vorstand oder als Geschäftsführung wirklich selber in die richtigen Richtung stellen muss damit ich da keine falschen Wege beschreite.

00:14:38: Was man nicht tun sollte ist als Geschäftsführer eines Unternehmens das Ganze in die IT delegieren und sich damit darum nicht weiter kümmern.

00:14:46: Weil es ist wirklich sehr eng mit dem Geschäftszweck, mit den Geschäftsplan des Unternehms verbunden.

00:14:51: Ist das vielleicht aber auch oder ist es so dass das den schönen Nebeneffekt hat?

00:14:55: Das IT- und Business wenn Sie da ein Projekt aufziehen bei Ihren Kunden enger zusammen sein müssen, enger zusammensinn, weil ehrlicherweise starten ja auch in den letzten Jahren früher zumindest viele Transformationsprojekte daran, dass das eben nicht der Fall war.

00:15:08: Absolut und das wird heute wirklich dann kritisch, wenn man nicht in der Lage ist auf Vorstandsebene digitale Fragestellungen zu bewerten die eine strategische Bedeutung haben.

00:15:18: Dann hat man es tatsächlich, wird man es schwer haben in den nächsten Jahren?

00:15:21: Das kann ich schon mal prüfen sein.

00:15:22: Wir reden jetzt auch mal strategisch, prozessual

00:15:24: usw.,

00:15:25: da sind ja doch alles Menschen, die das machen müssen.

00:15:27: Ich habe zu keinem Thema mehr Lesermails gekriegt als sie E-Rechnung im Deutschland eingeführt würde was jetzt technologisch sagen wir einmal ein bisschen weg ist von den KI-Agenten.

00:15:36: Es ist kein Hexenwerk und trotzdem hat das wahnsinnig viel mit den Beschäftigten dort gemacht, habe ich wirklich über Jahre hingenommen oder wahrgenommen Und jetzt ist es plötzlich gar nicht mehr so schlimm ähnlich wie es in Italien früher war usw.

00:15:49: Also Sie haben ja auch intern machen müssen, haben wir ganz am Anfang schon gesprochen Wie nehmen sie das?

00:15:55: Was hilft um die Leute bei dieser Transformation Ballaune zu halten?

00:16:00: Also gerade als Deutsche ein Problem haben, dann ist das wir zu stark in Prozessen denken und zu wenig in Informationen und Kommunikation.

00:16:08: Das sehen wir auch zwischen Staat- und Bürgerinnen und Bürgern, dass es oftmals darum geht ich muss einen Antrag stellen, ich weiß aber gar nicht warum eigentlich oder was brauche ich dafür?

00:16:16: Alles das lerne ich erst am Ende wenn die dritte Nachfrage kommt jetzt etwas überspitzt gesagt Und was das heißen soll, ist ich muss viel mehr darüber reden.

00:16:23: Ich muss also mehr informieren und ich muss insbesondere auch mehr in den Austausch gehen.

00:16:28: Also nicht nur Newsletter verschicken... also die Kommunikation in eine Richtung, sondern das muss eben in beiden Richtungen funktionieren.

00:16:36: Deshalb sind wir auch, wann immer es geht auf Veranstaltungen wo man sich dann auch treffen kann zum Networking.

00:16:42: Das machen wir sowohl eben auf dem Bundesebene, wo sie sich eben die ganze Republik trifft aber auch lokal wie z.B.

00:16:48: diese Woche bei der Digitalen Woche Dortmund, wo's dann auch darum gehen wird reaktiven Unternehmen ein resilientes nach vorne Gerichtsunternehmen machen, das werde ich dann als Kino davor stellen.

00:17:00: Solche Situationen oder solche Veranstaltungen nutzen wir gerne um dann auch in die Dialog zu

00:17:06: kommen.".

00:17:07: Und nach innen haben Sie welche Prozesse oder welche Kommunikationsform?

00:17:11: Ja, wir haben anfangs schon erwähnt.

00:17:13: Wir haben ja so ein Programme-Airheit Materna und das ganze Thema Learning und Information.

00:17:17: Kommunikation ist von Anfang an mit dabei gewesen.

00:17:20: Das heißt, wir hatten kontinuierlich neues Material zur Verfügung gestellt wo man sich eben erstmal mit Regulatorik vertraut machen darf Respektive muss.

00:17:30: Wo wir dann aber auch jetzt schrittweise Anleitungen dazu geben, wie kann ich eigentlich KI-Agenten einsetzen?

00:17:35: Und gerade bei uns unser Kerngeschäft der Digitalisierung dafür nutzen wir zum Beispiel auch ein Flaggschiffformat.

00:17:41: was wir haben, das wird interessanterweise genau diese Woche stattfindet wo sich dann eben einige hundert Menschen treffen und darüber reden wie sich ihr tägliches Geschäft als Softwareentwickler zum Beispiel verhindern will.

00:17:52: Also das ist ja irgendwie so eine Doppelstrategie, ne?

00:17:54: Ich kenne das auch von meiner Frau die bei einem großen US-Unternehmen ist.

00:17:56: Das auch ganz viel mit KI zu tun hat.

00:17:58: KI-Avatarischulen einen Menschen digital aber persönlich zugeschnitten mit Feedback brutal effizient wie ich finde im Vergleich zu...ich guck mir ein Video an oder ich höre mit sechzig anderen bei Video aus irgendwo zu.

00:18:12: Auf der anderen Seite eben die Veranstaltung intern wie extern, wo man sich sieht auch Kommunikationsformate.

00:18:17: Wo man sie wahrscheinlich dann ja auch auf dem Zweifel auch virtuell erleben kann aber besser als ein Text vielleicht also irgendwie schon spannend was funktioniert und was nicht oder?

00:18:25: Ja vor allem wie widersprüchlich das eigentlich ist.

00:18:27: man versucht das ganze vielen In Anführungsstrichen zu entmenschen, dadurch dass man mehr Avatar hat.

00:18:31: Auf der anderen Seite braucht man dafür mehr physikalische Nähe.

00:18:34: Letztendlich ist es relativ normal.

00:18:36: Man muss vertrauen in das was kommt Schür und das schafft man eben nicht dadurch, dass man schon mit dem wie es in der Zukunft sein wird anfängt.

00:18:42: Man muß stärker von Mensch zu Mensch durch das Vertrauen schaffen.

00:18:47: Wie geht es mit Beimaterner weiter?

00:18:49: Was glauben Sie, wird sie und natürlich auch ihre Kundinnen in den nächsten Quartalen so alles noch einholen.

00:18:56: Es geht ja jetzt nicht in Ruhe.

00:18:57: soweit!

00:18:57: Wir können uns jetzt nicht ein halbes Jahr hinlegen

00:18:59: oder?!

00:19:00: Absolut, aber wir haben letztendlich verschiedene Trends mit denen wir jetzt schon eine Zeit lang unterwegs sind die sich in Teilen jetzt leider auch manifestiert haben.

00:19:08: Fangen wir mal mit einem etwas positiven Thema an.

00:19:10: ich glaube das ist ganze Thema Zusammenarbeit zwischen Behörden und Bürgerinnen und Bürgern.

00:19:14: Sich deutlich verändern wird und verändern muss in den nächsten vier bis fünf Jahren.

00:19:18: Das hat Effizienzgrund oder Vertrauensgründe aber auch weitere.

00:19:22: im Bereich der Industrieunternehmen spielt das ganze Thema Resilienz jetzt eine immer stärkerwährende Bedeutung, also was wir jetzt mit den Angriffen auf die Energieinfrastruktur oder auf dem Flughafen hatten.

00:19:35: Das haben wir als Szenario schon seit anderthalb Jahren vorgestellt, wie man sich dort aufstellen muss damit das Ganze am Ende nicht nur ein Ziel oder nur ein Problem löst also Drohnerkennung sondern ich muss als Infrastruktur muss ich mich gesamthaft anders aufstellen um dort resilient zu werden.

00:19:54: Das sind so zwei wichtige Effekte neben den generischen Thema Wie können KI-Agenten tatsächlich dass den Mangel an Personal, dem wir gerade in Fachlichkeiten haben halt auffangen.

00:20:05: Das sind so drei Hauptpunkte.

00:20:06: Okay die nehmen wir auf jeden Fall mit.

00:20:08: es ist ja auch wichtig.

00:20:09: das erster Punkt also wenn immer alleine ein Steuersystem das kann ja nicht weitergehen weil wir haben so viel Personalmangel in den Finanzämtern das Sichtbau von Zuruld mit unseren thirty- viertausend Ausnahmen.

00:20:20: Wenn wir das nicht digitalisiert und anders hinbekommen dann fährt da gerade richtig was gegen die Wand.

00:20:25: Also klagen ja auch schon viele Ämter drüber grade Gut, dann wünsche ich Ihnen viel Spaß auf den Veranstaltungen.

00:20:31: Auf einigen haben wir uns schon gesehen und sehen uns bestimmt weiter!

00:20:34: Und ich würde sagen machen Sie weiter bei der Digitalisierung von des Mittelstandes – das waren ja unsere Hörerinnen und Hörere heute – und ich sage vielen Dank!

00:20:42: Ich bedanke mich!

00:20:44: Und auch Ihnen lieber Hörern und Höre, vielen Dank fürs dabei sein!

00:20:47: Ich sage wie immer bleiben Sie gesund und erfolgreich bis zur nächsten Folge!

00:20:54: Tschüss!

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