Wie Mittelständler von Paybacks 35 Millionen Kundendaten profitieren

Shownotes

Payback ist den meisten als Loyalty-Programm bekannt – doch dahinter steckt eine der mächtigsten datengetriebenen Marketing- und Commerce-Plattformen Deutschlands. In dieser Folge von „Markt und Mittelstand – Der Podcast“ spricht Bernhard Brugger, Geschäftsführer von Payback Deutschland, über die enorme Relevanz dieses Ökosystems für kleine und mittlere Unternehmen.

Im Gespräch mit Thorsten Giersch erläutert Brugger, warum Daten nicht in Silos gedacht werden dürfen und wie Mittelständler über das Multi-Partner-Netzwerk von Payback Zugang zu 35 Millionen adressierbaren Kundinnen und Kunden erhalten.

Er beleuchtet die nahtlose Verknüpfung von Händler-Apps mit dem Payback-System, den gezielten Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Relevanzsteigerung sowie die Balance zwischen Vertrauen, Datenschutz und stark personalisierter Push-Kommunikation.

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00:00:04: Markt und Mittelstand, der Podcast.

00:00:07: Deutschlands Stimme für Familienunternehmen.

00:00:10: Aktuelles und Zukunftsthemen rund um den Motor der deutschen Wirtschaft mit Thorsten Giersch.

00:00:22: Payback ist eine Marke, ein System das in Deutschland die allermeisten kennen dürften.

00:00:28: Aber es ist mehr als dieses Loyality-Programm für dass die meisten es kennen.

00:00:33: Es ist eine datengetriebe Marketing und Commerce Plattform also nützlich für Mittelständler und darüber sprechen wir heute eben auch nicht nur über diesen bekannten Konsumereinsatz wo sich allerdings auch sehr viel tut sondern über payment Retail Media und Daten basierte Kampagnen.

00:00:51: viel wahr.

00:00:51: weiteres kommt noch dazu und das tue ich mit dem Geschäftsführer von Payback hier in Deutschland Bernhard Brugger.

00:00:58: Ich grüße Sie, hallo!

00:01:02: Also ich habe es gerade in der Anmoderation schon gesagt payback ist viel mehr als das Loyality-Programm dass viele kennen.

00:01:11: was machen sie grade auch für unsere typische Hörerschaft hier?

00:01:14: kleine und mittelgroße Unternehmen.

00:01:19: Ich habe im Vorfeld unseres Gesprächs lange darüber nachgedacht, weil wir ja hier eine Fokussierung auf den Mittelstand haben.

00:01:27: Und ich habe mir überlegt was machen wir wirklich anders?

00:01:31: Weil am Ende des Tages glaube ich das Payback oder die Kundenverbindung für klein und groß gleich ist.

00:01:39: Von daher haben wir gar keine so großen Unterschiede, was allerdings vielleicht ganz klar rauszuarbeiten ist.

00:01:45: gerade für den Mittelstand übernehmen wir natürlich sehr viele Funktionen und Möglichkeiten, die sich von Einzelnern und kleiner Händler vielleicht in der Form auch nicht aufbauen bzw.

00:01:57: auch in sein tägliches Doing einführen lassen kann, sodass meine Meinung ist, dass es gerade für Mittelständler natürlich eine riesen Chance ist in ein System mit aufzugeben wo sehr viele unterschiedliche Partner bzw.

00:02:13: Branchen integriert sind und wir deshalb natürlich einen sehr breiten Blick auf den Kunden haben nicht nur in der einzelnen Branche und natürlich zum zweiten eine sehr große Marketingplattform in der wir die Einzelnen Kommunikationselemente sehr gut, breit und sehr personalisiert und relevant ausspielen können.

00:02:33: Genau diese Fragestellung ist für viele Mittelständler sich aufzusetzen auf dieses große System zu sehen, dass etwa thirty-fünf Millionen Kunden adressiert sind.

00:02:42: Wir haben eine Kommunikationsplattform und wir haben die Datenbranchen übergreifend in einem großen Netzwerk, sodass wir hier sehr viel über den Kunden lernen und natürlich dann auch relevant und individuell eins zu eins mit ihm kommunizieren können.

00:02:56: Da steckt schon ganz viel drin, da braucht es ein paar Nachfragen.

00:02:59: Also sie haben einige Funktionen genannt die Sie bieten können, die einen kleinen normaler mittelständischen Händler vor allen Dingen gar nicht haben kann.

00:03:08: Können Sie ein paar Beispiele nennen?

00:03:09: Welche könnten das sein?

00:03:11: Naja wenn man sich einfach mal anschaut... Die Breite der Daten die da sind und die breite der die genutzt werden können.

00:03:20: Ein einfacher mittelständischer oder ein mittelständiger Händler hat einen Blick darauf, was machen seine Kunden in seinem Geschäft?

00:03:28: Wenn es keine Hochfrequenzbranche ist kommt der Kunde ein zwei drei Mal je nachdem in das Geschäft so dass man natürlich keinen überfassenden Überblick über den Kunden bekommen kann.

00:03:38: Was sind seine Lebenssituationen wo ist er sonst noch tätig und was ist für ihn relevant?

00:03:43: Und aus dieser Basis dieser ganzen Daten können wir sehr gut rausfiltern Und dann eben ganz gezielt die Kommunikation für den einzelnen Partner und den Kunden mit relevanten Inhalten befüllen.

00:03:57: Okay, Multi-Partneransatz gerade schon angeklungen.

00:04:00: Welche Erkenntnisse entstehen denn dadurch?

00:04:05: Die er selber gar nicht haben kann.

00:04:08: Also wenn man es mal wirklich auf dem Punkt bringt – die wahre Stärke von Daten!

00:04:12: Die entsteht nicht in sie los, sondern das sind Netzwerke und Ökosysteme.

00:04:17: Ich bin überzeugt, dass es nicht nur heute, sondern vor allem der gesamte Ökosesystem- und Netzwerkgedanke ist.

00:04:25: Das heißt zusammen sind wir stärker, dass das noch eine viel stärkere Rolle spielen wird als es in der Vergangenheit schon getan hat.

00:04:34: Aus unserer Sicht, von einem Multi-Partnersystem kommt ist der entscheidende Vorteil dass wir die gesamte Breite der Kundenperspektive einfach abdecken.

00:04:43: Das heißt ein einzelner Händler hat nur einen kleinen Ausschnitt des Alltags kleine Branchen, einzelne Branchen.

00:04:50: Wir haben über siebenhundert Unternehmen bei uns in der Datenbasis bzw.

00:04:55: arbeiten mit über siebhundert Unternehmern und haben natürlich darüber viele Erkenntnisse aus unterschiedlichsten Lebensbereichen.

00:05:03: Und daraus basierend können wir eben Bedürfnisse Kaufwahrscheinlichkeiten Interessen wesentlich präziser verstehen und das führt dann für unsere Endverbraucher zu relevanteren Angeboten zu viel effizienter Marketing für den mittelständischen Unternehmen und auch für die Großen.

00:05:20: Und es bedeutet dann Zugang zu Erkenntnissen, die Sie alleine eben nicht in der Form erzeugen können.

00:05:25: Weil einfach schlicht die Datenbasis in der Tiefe und Breite nicht da ist.

00:05:30: Deshalb sehen wir die Netzwerkeffekte heute so wertvoll und die Verbindung der einzelnen Unternehmen.

00:05:36: Auch wenn eine App heute zum Beispiel da ist oder geplant ist – das ist ein Ziel!

00:05:41: Wenn man über Ökosysteme und Netzwerken spricht, dann ist gerade das Verbinden der einzelne Kommunikationsmöglichkeiten, der Aktionen mit dem Kunden oder den Kundinnen ist entscheidend und für uns sogar förderungswürdig.

00:05:57: Okay, verstanden.

00:05:58: Aber für welche Typusunternehmen macht es denn Sinn auf all diese Erkenntnis und Möglichkeiten zuzugreifen?

00:06:04: Also das ist ja wahrscheinlich jetzt noch nicht so der Kiosk um die Ecke oder die Trinkhalle wie wir im Desfalen auch gerne sagen.

00:06:11: also was für ein Typus-Unternehmen ist predestiniert, um darauf zuzuggreifen, der da vielleicht noch nicht bisher auf den Schirm hatte weil er sich für zu klein wähnte?

00:06:21: Sagen wir mal was für einen Typus von Unternehmen ich würde eigentlich sagen für jedes Unternehmen Am Ende des Tages, jedes Unternehmen das am Markt tätig ist mit Kunden und Kundinnen muss sich oder muss das Ziel haben, sich möglichst intensiv mit dem Kunden zu verbinden.

00:06:35: Das ist ja die Basis dessen was wir tun eine Verbindung mit dem mit dem Kunden oder einer Verbindung zwischen der unserem Partner und den Kunden zu schaffen.

00:06:44: Und das gilt für jedes Unternehmen natürlicherweise.

00:06:48: auf so eine große Maschine wie Payback aufzusetzen mit zweitausend Kunden macht dann relativ wenig Sint.

00:06:55: Da gibt es deutlich sinnvollere Lösungen, aber sobald ein Unternehmen im Kundenbereich breite unterwegs ist sich verbindet mit dem Kunden, dann passt dieses Unternehmen zu uns.

00:07:08: und das sieht man wenn man sich die Breite unserer Partnerschaften mal anschaut.

00:07:12: wir haben ganz große Partner wie EDK, ARAL, natürlich einen DM als einer unserer Gründungspartner und wertvollen Partner im gesamten System.

00:07:23: Arbeiten aber auch viel mit, sagen wir mal ich möchte es kann nicht Mittelstand oder kleiner reden, aber mit sagen wir einmal etwas kleineren Unternehmen was die gerade genannten wie ein Schrestnapf und arbeiten natürlich auch mit vielen klassischen Mittelständlern wie einen Schumann, wie ein Dänäer wie ein Allnatura zusammen.

00:07:42: und über die Sparkassen, vielleicht nehme ich da eine Frage vorweg weil die immer kommt mit den Sparkassen.

00:07:49: Über die Sparkasten haben wir natürlich auch unsere Breite des Kundenzugangs noch mal massiv ausgebaut mit über zehntausend einzelnen kleinen Händlern so dass eigentlich nur die Frage ist Wie kann man einer leichte Anbindung für Mittelstände oder kleinere schaffen?

00:08:05: Weil die Kundenverbindungen benötigen alle.

00:08:09: Jetzt haben viele ihrer Kunden auf der Mittelständezeite den Plan oder vielleicht haben sie auch schon eine eigene App.

00:08:16: Wie kann man mit die mit der von Payback denn verheiraten?

00:08:18: im Zweifel?

00:08:19: Wie können Sie sich ergänzen?

00:08:20: Das ist Teil des großen Plans, wenn man so sagt weil wenn man konsequent über Ökosystem und Netzwerk nachdenkt dann muss das so sein.

00:08:27: Und natürlicherweise, wenn der Händler seine eigene App hat, dann sagt er, er möchte hier den Kern seiner Kundenverbindung haben.

00:08:35: und es ist auch gut so was man immer machen kann.

00:08:38: und da haben wir uns im Laufe der Jahre massiv gewandelt.

00:08:41: Das war früher, hatten wir mal gesagt unsere Premise als muss über Payback sein.

00:08:47: Es muss alles über unsere Systeme laufen.

00:08:50: Und das ist falsch, wenn man den Ögosystem-Gedanken konsequent nach vorne denkt.

00:08:55: Weil wir heute einfach sagen, jedes unserer... Tools angefangen vom Punkt desammeln bis hin zum Couponing, bis hin zu Payment.

00:09:06: Also gibt es einen relativ großen Werkzeugkasten und jedes der Tools können wir integrieren bei jeder einzelnen App unseres Partners so dass auch der Kunde sagt ich geh über die DM-App das ist meine Destination dann findet er alles was er da braucht um sich genauso zu verbinden wie auf der Payback App bis auf natürlich das gesamte Netzwerk und natürlich die Angebote und Möglichkeiten der anderen Partner.

00:09:31: Das ist dann wiederum das, was in der Payback-App passiert weil das ist der übergreifende oder überblickende System über alle Partner und jeder einzelne Partner hat, der das will, hat seine eigene Möglichkeit mit dem Kunden sich zu verbinden.

00:09:52: Das funktioniert zusammen sehr gut.

00:09:53: Wir haben sogar noch eins mehr, wir hatten ja immer das System eigenaquivierter Kunde,

00:09:59: d.h.,

00:10:00: eingeworben von DM oder von einem Partner und wir haben heute das System zu sagen willst du dich nicht mit DM verknüpfen?

00:10:07: Wenn du nicht von DM eigengeworben wurdest dann verknüpft sich der Partner und in dem Moment sind die beiden Systemes seamless miteinander verbunden so dass es für DM, den Endkunden und für Payback keinen Unterschied macht wie er reingeht.

00:10:21: Und das passt dann wiederum zu dem Thema Einfachheit, Usability und eine Lösung für den Entkunden oder die Endkundin.

00:10:30: Nun gibt es aber trotzdem auch Wettbewerber und einige trotz der langen Liste, die Sie aufgezählt haben – der M-Chef Christoph Werner bei uns im Interview gewesen hier im Podcast also gerne da nochmal reinhören!

00:10:38: Ähm, die den anderen Weg gehen.

00:10:41: Also ähm... Da gibt's die Lidl, die ein eigenes Ding haben und den Rewe der eigene App hat.

00:10:46: Und der Aldi, der gerade auch wo wir hier sprechen im Moment sehr stark nach draußen geht und sagt Das ist eine Loyality-Programme Wir machen da keine eigene App!

00:10:55: Weil das ist das und dass also die das auch irgendwie einen kommunikativen Weg gefunden haben zu kritisieren Was entgegnen sie darauf?

00:11:03: Zu sagen, das ist irgendwie auch unsauber oder so blödes Wort dafür.

00:11:07: aber Sie wissen was ich meine

00:11:10: Das ist wieder unsauber.

00:11:12: Ich finde, das ist eine strategische Entscheidung von jedem einzelnen Unternehmen.

00:11:18: natürlicherweise sagt der ein oder andere Marktteilnehmer Ich möchte gerne alles bei mir haben, ich möchte gerne die gesamte Kundenverbindung und das gesamte Kundenerlebnis nur bei mir habe.

00:11:33: Und deswegen werde ich auch die kunden verbindung slash.

00:11:36: loyalty möchte ich gerne bei mir als so genannte Standalone Programm gestalten.

00:11:43: Das ist ein legitimer Ansatz.

00:11:46: Wir sind natürlich der Überzeugung, dass zusammen einfach besser geht und das wir eben in der Verbindung von Ökosystemen und in der Stärke des Netzwerkes, dass für jeden einzelnen Partner so eine Kraft schöpfen können vor allem vor dem Hintergrund, dass wir nicht sagen es sei entweder oder sondern wir reden ja von einer Verbindung.

00:12:08: Das heißt wenn Sie die großen Partner, haben, ein DM einen EDK nehmen.

00:12:15: Die haben natürlich auch ihre eigenen Apps und das ist auch gut so wo sie die Kundenverbindung zwischen dem Unternehmen unter ihren Kunden waren, wo Sie Ihre eigenen Services spielen, wo sie Ihre dedizierten Messages spielen und dann haben wir die Verbindungen und auch die beiden Apps sind verbunden sodass es für den Kunden völlig egal ist welchen Weg er wählt.

00:12:35: am Ende des Tages geht es ja um Vereinfachung und leichten Zugang für den Kunden weil das ist genau das was unsere Kunden und Kundinnen heute suchen.

00:12:44: Und das ist etwas, was wir im Netzwerk gewährleisten.

00:12:48: von daher ist auch unser höchstes Gut dass wir sagen das verbinden und auch das Miteinander und auch sich gegenseitig unterstützen in so einem großen System hat eine ungeheure Kraft und wenn wir dann gemeinsam Marketing machen entwickelt es in Deutschland dann doch schon ein gewisses Volumen woran man nicht vorbeikommt.

00:13:07: Nun, wechseln wir nochmal kurz die vereinfachtlichste schönes Wort um den Übergang zur technologischen Ebene zu machen.

00:13:12: Machine Learning, Productive Modeling, KI.

00:13:14: also wir haben ja viele technologische Entwicklungen die allen die mit Daten und so viel Daten zu tun haben jetzt durchaus entgegen kommen um es mal sozusagen.

00:13:23: aber was bedeutet das?

00:13:25: Was sie da jetzt alles veranstalten im technologischem Bereich für mittelständische Unternehmen die jetzt nicht Sex Data Scientists beschäftigen?

00:13:31: Also es passt super zu dem, was wir eingangs gesagt haben oder bzw.

00:13:36: besprochen haben weil KI ist ja auch so eines der Riesenschlagwörter sowie Data ist KI ein Riesenschlagwort.

00:13:43: am Ende des Tages ist immer die Frage Was mache ich damit und muss ich das selbst machen?

00:13:48: Beziehungsweise kann ich das in einer Gemeinschaft oder einem System generieren Und genauso wie ich es für Daten gesagt habe, gilt das auch für den Mittelstand für KI.

00:13:57: Weil sich diese gesamten Systeme alle in der Form aufzubauen ist auf jeden Fall für den einen oder anderen Herausforderung.

00:14:04: Auf der anderen Seite ist KI ja nicht etwas für Konzerne sondern natürlich können auch kleinere Unternehmen sehr stark davon profitieren.

00:14:11: und auch hier haben wir eine gewisse, ich weiß nicht ob man so bezeichnet, Kurationsfunktion vielleicht?

00:14:17: Oder eine gewissen Zusammenbring zu Funktionen weil je mehr ein Mittelständler Ansprache geht.

00:14:23: Das heißt je dezidierter ich darauf gehe, dass sich wirklich für den einzelnen Kunden das relevante Angebot zur richtigen Zeit haben will umso mehr muss ich in der Zukunft KI nutzen.

00:14:34: wir müssen es natürlich als System ganz eminent.

00:14:39: Wir haben Milliarden von Kubons die wir im Jahr ausspielen.

00:14:42: Von daher hilft uns gerade in der Kubon Sortierung Ausspielung und natürlich auch in der Zusammenfassung um Relevanz beim Kunden zu erzeugen KI massiv.

00:14:53: Und natürlicherweise, wenn wir die Hochkomplexen Technologien bei uns einsetzen um für unsere Partner das optimale Ergebnis zu erzielen müssen sie es nicht duplizieren und bei sich in derselben Form auch wieder aufbauen sodass man hier sehr gut wieder einer implementiert und sehr viele können es nutzen dass Multi-Partner oder den Multi-Partner Gedanken auch hier sehrgut ausspielen kann.

00:15:17: und am Ende des Tages.

00:15:19: Ich meine, dass der Mittelstand keine unbedingt komplizierten Technologien braucht.

00:15:24: Sondern er braucht eine Lösung die einfach funktioniert und die auf einer messbaren Grundlage einfach funktioniert Und das glaube ich können wir sehr gut bedienen.

00:15:34: Jetzt ist die nächste Frage eigentlich nicht neu.

00:15:36: Also ich glaube, es gab einen Vorfall vor fünfzehn-zwanzig Jahren bei Target in den USA.

00:15:40: Wo das Loyality-Programm in Anführungszeichen unabsehtlich dafür gesorgt hat dass die Eltern einer Teenagerin von Target erfordern haben, dass ihre Tochter schwanger ist durch das Einkaufsverhalten und die Angebote, die im Postkasten lagen.

00:15:52: also natürlich segeln sie immer auf hart an der Kante zwischen naja Ich weiß viel und ich mache dir personalisierte Angebote und dem Gefühl Ui!

00:16:00: Die wissen zuviel über mich.

00:16:02: Stichwort Überwachung.

00:16:03: wie auch immer ist das falsche Wort.

00:16:04: aber Wie versuchen Sie da gerade auch mit all dieser Technologie im Hintergrund, den Usern das Gefühl zu geben dass es ein goldener Mittelweg für sie ist?

00:16:14: Vielleicht fangen wir mal mit der Basis an.

00:16:16: Ich glaube für einen Unternehmen wie unseres das mit sehr vielen Kundendaten aber auch mit sehr viel Partnerunternehmen zusammenarbeitet ist Vertrauen ein Grundwerte, ohne den es gar nicht geht.

00:16:30: Zum Beispiel ja natürlich auch über Gelder von unseren Kunden und Kundinnen oder auf die Gelder verwalten von unseren Kundinnen und Kunden so dass wir im Grunde vier Prinzipien haben einfach relevant Spaß und vertrauenswürdigen.

00:16:46: Und vertrauenschwürdig ist ein Wert, wo wir relativ gute oder nicht nur relativ sondern sehr gute Werte von unseren Kunden bekommen.

00:16:54: weil wir immer sagen Personalisierung und eine eins zu eins Kommunikation sollte nicht überraschen oder irritieren, sondern der Kunde muss verstehen warum er das welches Angebot erhält.

00:17:07: Warum oder wie seine Daten verwendet werden?

00:17:09: Und wenn man das konsequent nach vorne weiter denkt ist es natürlich gerade für ein System oder Unternehmen wie Payback Unabdingbar, dass wir hier die Datenschutzrichtlinien wirklich ernst nehmen.

00:17:24: Immer wenn über Datenschutze gesprochen wird ist auch Payback immer ein Thema einfach ob der schier in Größe der Datenbank oder der Datenmenge.

00:17:32: aber Wir sind der Überzeugung und das ist auch immer das Prinzip Das am Ende nicht des Unternehmen mit den meisten Daten sondern mit dem größten Vertrauen gewinnt.

00:17:41: Und das erzeugt man Wenn man die relevanten Kommunikations Botschaften dem Kunden sendet, sodass er sagt klar das freut mich, dass interessiert mich.

00:17:53: Das ist das womit ich heute etwas anfangen kann.

00:17:56: wenn man das macht hat ja kein Problem damit dass seine Daten dafür benutzt wurden weil sie wurden in seinem besten Sinne benutzt und das ist immer unser Bestreben

00:18:04: Muss ich auch gestehen, als kritischer Nachfrager.

00:18:07: Ich kann jetzt keinen Skandal mich erinnern großartig aus den letzten Jahren und ich lese eigentlich ziemlich viel Zeitung wo trotz aller Angriffe wahrscheinlich auf ihr Haus von Hackern & Co ist schon mal irgendwas groß rausgekommen ist oder sie Schindlula getrieben haben?

00:18:21: Also wir haben Gott sei Dank, und wir tun dafür auch sehr viel.

00:18:26: Haben wir bis jetzt noch kein Datenleak oder Datenangriff?

00:18:29: Also Angriffe ja!

00:18:31: Aber noch nichts was beim Kunden oder unseren Partnern angekommen ist.

00:18:36: Das einzige womit wir uns natürlich auch beschäftigen müssen Und auch hier investieren wir wirklich signifikante Mengen Auch da hilft uns die KI im Übrigen sehr stark Ist das gesamte Fraud- und Pishing Phänomen Was kein Exklusives von Payback ist.

00:18:52: natürlich ob der Größe auch bei uns ein Thema ist und wir sind da täglich damit befasst, Fordster respektive die richtigen Systeme zu haben um hier möglichst viel zu erfassen.

00:19:03: Und auch den Kundinnen oder Kunden die vielleicht noch nicht die zwei SV also die doppelte Einwilligung eingeholt haben trotzdem so gut wie möglich zu schützen.

00:19:15: was uns gut gelingt aber nicht zu hundert Prozent

00:19:18: gilt für Banken, gilt für viele andere ist ja klar.

00:19:23: Puschnachrichten also wie ist Ihre Erfahrung?

00:19:27: Darf?

00:19:27: das interessiert wahrscheinlich auch viele, die uns zuhören.

00:19:31: Wie oft kann man den Menschen auf etwas hinweisen und dieses Push-and-Pull-Ding?

00:19:37: Also wie oft... wann ist es drüber?

00:19:40: Kann man das individuell steuern?

00:19:42: sogar ein bisschen gibt's ja einige Menschen die das mögen, andere vielleicht nicht ganz so.

00:19:47: Es ist genauso wie Sie sagen.

00:19:49: Also, thirty-fünf Millionen Kunden heißt wir haben natürlich jeden Typus in irgendeiner Form bei uns in den Datenbanken.

00:19:57: und Genau wie Sie sagen, es gibt auch Beschwerden von einigen, die sagen mein Nachbar hat den und den Coupon bekommen.

00:20:05: Warum habe ich den nicht bekommen?

00:20:06: Also das hört sich lustig an, da bekommen wir relativ viel diese Fragestellung.

00:20:10: Es ist natürlich Lieglanzortierung.

00:20:12: liegt dann der Art, wie wir relevant einordnen von den einzelnen Botschaften.

00:20:17: Was wir relativ wenig erleben ist, dass Kunden uns sagen das sind zu viele Botschaften.

00:20:22: Woran wir es sehen würden?

00:20:24: Ist wenn wir ein Newsletter rausschicken oder welche Kommunikationsnachricht immer und wir große Abmeldungen dann hätten, dann sehen wir jetzt so wie bei den Medien.

00:20:36: Dann war's wohl zu viel.

00:20:39: unsere Kunden erwarten von uns dass wir ihnen Angebote schicken.

00:20:43: Das ist Teil der Kundenerwartung, wenn man in der Beziehung Payback-Kunde schaut und vor dem Hintergrund ist es auch nicht irritierend das wir pushen Nachrichten senden oder dass wir nachrichten sendern an die Kunden weil das ist Teil des großen Plans tun wir das nur, wenn wir ein Konzent haben.

00:21:06: Das heißt wir haben Einwilligungserklärung für all die Themen in welcher Tiefe auch immer ob das eine Mobile Push oder ob das Newsletter ist und unterschiedliche Einwählungen.

00:21:16: Für alles haben wir eine Einwilligung.

00:21:17: Erklären sehr genau was wir damit tun.

00:21:20: es sind auch sehr offen wenn jemand Auskünfte haben will.

00:21:23: aber in der Regel grundsätzlich sagen unsere Kundinnen und Kunden relevante Angebote.

00:21:29: über die freuen wir uns.

00:21:31: Vielleicht noch der Parallel zu uns Medien, wenn wir immer individueller werden und das war auch mal ein Trend.

00:21:38: Der ist ein bisschen zurückgedreht.

00:21:39: Ich bin gespannt wie das bei Ihnen ist.

00:21:41: also die KI und Co lassen uns unheimlich individuell Angebote für eine Person inzwischen zuschneidern Und es ist so ein bisschen wie das Thema.

00:21:49: Die lesen nur noch das, was ihrer Meinung entspricht und sie kriegen das nur noch von Facebook und Co dahingestellt wie Sie es gerade hören wollen.

00:21:57: So ein bisschen ähnlich ist es ja auch bei Ihnen.

00:21:59: vielleicht also wenn es zu individuell ist und immer so wie man die letzten Male eingekauft hat Ist das der richtige Weg?

00:22:06: oder will man auch überrascht werden?

00:22:08: Wie Medien oft aufversuchen mit anderen Nachrichten als man bisher hatte mal zu überraschen?

00:22:14: Ja, unbedingt.

00:22:15: Also das was Sie beschreiben ist vielleicht wie soll man sagen die Brot und Butter oder das Brot-und-Butter-Geschäft?

00:22:22: also dass es die Basis natürlich aber natürlich haben wir auch Prediction Models.

00:22:28: Wir haben verschiedenste Maschinen Learning Models Und sehen was wir glauben Was auch interessant noch für den Herrn Giersch in dem Fall ist.

00:22:37: wenn wir beide bei zwei ist es noch einfach Aber Wenn wir zu zehnt im Raum sind und wenn wir nur die die immer noch vorhandene Print-Kommunikation nehmen, dann haben zehn Leute unterschiedliche Angebote in ihrer Inbox.

00:22:53: So muss das auch sein und ich sehe bei uns doch tatsächlich dass wir es in eins zu eins gut hinkriegen.

00:23:04: Je größer der Partner, stimmt natürlich was sie sagen je größer den Partner ist es einfacher.

00:23:09: Lebensmittel muss jeder irgendwann kaufen.

00:23:11: das ist ein anderes Feld als zum Beispiel eine Brille oder eine Reise.

00:23:17: oder auch da gibt ja unterschiedlichste Anwendungsfälle.

00:23:21: Und gerade bei den mittelständischen Partnern ist es schon sehr gut zu sehen, dass kommen neue Kunden rein ins System.

00:23:27: Die wir natürlich auch profilieren, wo wir vielleicht noch nicht genau wissen was so etwas ist.

00:23:31: und da nutzen wir schon sehr stark predictive Models um Vorschläge zu machen und sehen dann natürlich auch die Reaktionen und nehmen das dann ins Machine Learning für die nächste Vorschlagsrunde wieder mit auf.

00:23:43: Vielleicht zum Abschluss noch eine Joker Frage sind wir Deutschen?

00:23:46: Sie haben ja auch international ein bisschen Einblick.

00:23:49: Konsumieren wir anders, nutzen wir so Rabattsysteme noch aggressiver als vielleicht der Franzose oder der andere.

00:23:56: Oder sind wir eigentlich so durchschnitt?

00:23:57: kann man das ein bisschen klassifizieren?

00:24:00: Also sagen wir mal Wir sind ja nicht Ganz so weit, wie vielleicht jetzt die skandinavischen Länder oder natürlich wenn man nach Asiat schaut in der Digitalisierung und vor allem in der Mobilisierung arbeiten da dran.

00:24:14: Aber da ist Deutschland auch im Kreditkartenbereich und sowas.

00:24:19: Wir sind nicht die schnellsten Adaptierer.

00:24:21: Ich denke das wir dass wir Wenn man sich den europäischen Markt anschaut, dass wir wenn man ein Frankreich nimmt in England dann sind wir da relativ im Segeln in der Mitte mit, wenn man das so sagen will.

00:24:35: Die Mutter des gesamten Couponnings und das ist auch noch sehr viel mit Ausschneiden.

00:24:40: Das ist auch in Amerika noch da.

00:24:42: es ist digital sowie ausschneidend.

00:24:45: Asien liebt Systeme welcher Art auch immer?

00:24:47: Es geht auch sehr oft von Transportation-Systemen aus oder Banken.

00:24:51: Das is im asiatischen Raum Und ich hatte jetzt ein paar Gespräche.

00:24:56: ja auch die afrikanische Länder denken über verschiedenste Lösungen nach.

00:25:00: Ich glaube das wie vielleicht in Asien, Amerika oder Europa.

00:25:06: Aber die Deutschen sind da eigentlich in der Mitte dabei.

00:25:11: Wenn man sieht was alles passiert in China so haben wir doch noch ein bisschen Luft und das ist auch das Gute.

00:25:17: So können wir noch einige tolle Dinge gemeinsam führen mit unseren Kundinnen und Kunden entwickeln Und werden da ganz sicher auch noch einige einige Neuerungen in den nächsten Jahren auch von China übernehmen.

00:25:29: Und das geht alles, auch in die Richtung und da sind sie wirklich stark dessen was ich eingangs gesagt habe Ökosysteme-Netzwerkeffekte.

00:25:37: Das ist das womit wir sehr stark spielen und es ist auch das wohin wir unsere App und unsere Kommunikation entwickeln.

00:25:45: Wenn man sich unsere App heute anschaut natürlich bedienen wir im sogenannten klassischen Loyalty unsere thirty-fünf Millionen Kunden.

00:25:52: auf der anderen Seite Haben wir eine Wahnsinns-Marketing-Plattform, wo haben wir ein paar Mal jetzt diskutiert.

00:26:00: Aber wir haben eben auch einen sehr starken e-Commerce Footprint, haben gerade einen Marktplatz gelauncht und haben unser eigenes PaybackPay also das mobile Zahlsystem.

00:26:10: Und im Grunde wollen wir unsere App immer noch stärker oder unsere Kundenbeziehung aber natürlich auch die App immer nur stärker in Richtung Kundenerlebnisse, in Richtung holistische Erlebnisse weil was der Kunde heute unbedingt will, ist ein einfachen Zugang und ist eine Abdeckung all seiner Fragen und Bedürfnisse.

00:26:30: Ob das Punkte sind?

00:26:31: Das ist wahrscheinlich nur das Eine sondern es muss ein Gesamterlebnis sein und darin werden wir weiter arbeiten und vielleicht auch den anderen anderen Spickern nach China

00:26:39: machen.

00:26:40: Ich wollte sagen, hier gibt es ja auch ein Podcast.

00:26:44: Ich glaube zwar der Jahre her als Chein und Temu und so weiter kaum noch jemand kannte ihr da haben wir schon ganz viel darüber gesprochen wie die App dort genutzt werden zum Einkaufen mit Live Video und drauf und runter eine andere Welt vielleicht noch mehr in Deutschland.

00:26:58: aber seitdem ist das gekommen, was er gesagt hat damals ja Björn Grüße.

00:27:02: Also insofern ganz spannendes Thema.

00:27:04: noch mit dem Augenzwinker ganz zum Abschluss die deutschen internen also sind die Schwaben da besonders.

00:27:09: oder gibt es irgendwelche lokalen Muster?

00:27:12: Oder vielleicht auch was dem das Einkommen angeht irgendwelchen Besonderheiten die ihren Leuten bei all den Daten mal aufgefahren sind von denen sie plaudern dürfen?

00:27:21: Also, sagen wir mal natürlicherweise ist die Konzentration unserer Kunden und Kundinnen besonders stark da wo wir besonders viele große Partner haben oder besonders viele Touchpoints.

00:27:31: Ich glaube ich liegt auf der Hand wenn man ein bisschen regional schauen will dann Nordrhein-Westfalen, seventy fünf Prozent aller Haushalte machen bei Payback mit.

00:27:40: also da bin ich ja jemanden drin Da sind sie mitten im Auge des Vulkanes und... heißt das so?

00:27:51: Im Sturm, da ist der Auge.

00:27:54: Wenn man ein bisschen schaut wo wir traditionell noch aufholen ist im hohen Norden da ist auch so ein bisschen die sagen wir mal historische Trennung zwischen Rossmann und DM.

00:28:13: Da war DM am Anfang noch nicht so

00:28:15: präsent,

00:28:16: von Putni das merkt man.

00:28:18: Und das Einkaufsverhalten in den östlichen Bundesländern ist auch mal divergiert manchmal ein bisschen von dem was wir im Westen sehen.

00:28:26: aber wenn man so sagen will stärkste Region Nordrhein-Westfalen noch ein bisschen Aufholbedarf im Norden.

00:28:33: Okay dann danke ich Ihnen ganz ganz herzlich und sage bis zum nächsten Mal!

00:28:38: Agierstadt mich sehr gefreut, bis zum nächsten Mal.

00:28:41: Und auch Ihnen liebe Höhren und Hörer danke fürs dabei sein.

00:28:43: ich sage wir immer bleiben Sie gesund und erfolgreich!

00:28:46: Bis zur nächsten

00:28:47: Folge.

00:28:48: Tschüss Das war Markt- und Mittelstand der Podcast.

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