Wie holistische Beratung Familienunternehmen zukunftssicher macht

Shownotes

Süddeutschland gilt als das wirtschaftliche Kraftzentrum der deutschen Wirtschaft – doch der Transformationsdruck auf den Mittelstand in Bayern und Baden-Württemberg ist enorm.

In dieser Folge von „Markt und Mittelstand – Der Podcast“ spricht Carmen Müller, Bereichsvorständin der Mittelstandsbank Süd bei der Commerzbank, über die aktuellen Herausforderungen und Chancen der Unternehmen vor Ort.

Im Gespräch mit Thorsten Giersch erklärt Müller, warum Banking heute weit über die klassische Finanzierung hinausgeht. Sie beleuchtet, wie die Commerzbank Familienunternehmen als strategischer Partner bei der Erschließung neuer Märkte in den USA oder Asien, bei der Prüfung von Einstiegen in die Verteidigungsindustrie sowie bei M&A-Prozessen begleitet.

Zudem gibt sie Einblicke in Nachfolgeregelungen mit Private Equity und Family Offices, die Stärken des Münchner Innovations-Ökosystems und den gezielten Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Alltag. Ein inspirierendes Gespräch über unternehmerischen Mut, Geschwindigkeit und holistische Beratung.

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00:00:04: Diese Folge ist ein werblicher Beitrag der Commerzbank.

00:00:20: Der

00:00:29: Süden, Bayern und Baden-Württemberg zuvor.

00:00:31: Das gelten ja als wirtschaftliche Kraftzentren Deutschlands.

00:00:35: Wahnsinnig viel Mittelstand ist dort natürlich auch Aber gerade hier sind im Moment die Herausforderungen besonders tiefgreifend.

00:00:43: Stichwort Autoindustrie aber auch einiger andere.

00:00:46: Wie geht es dem Mittelstand in dieser großen Region?

00:00:50: Welche Chancen ergeben sich vielleicht auch aus der Transformation Richtung auch Digitalisierung und neue Märkte?

00:00:56: Und was kann eine Bank dazu beitragen?

00:00:59: Darüber spreche ich heute mit Carmen Müller.

00:01:03: Sie ist Bereichsvorständin der Mittelstandsbank Süd bei der Commerzbank, also zuständig für Bayern und Baden-Württemberg.

00:01:10: Ich grüße sie Frau Müller!

00:01:11: Hallo!

00:01:15: Ich habe es gerade in einer Anmoderation schon gesagt, Ihre Region in Anführungszeichen.

00:01:18: Bayern, Baden-Württemberg der Süden, Automobilindustrie viele andere die im Transformationsdruck sind.

00:01:24: wie erleben sie die ja vor allen Dingen mittelständischen Betrieben über diese sich kümmern tagtäglich im Moment?

00:01:31: Die Situation ist, würde ich mal sagen, differenzierter als wir vielleicht in den Schlagzeilen des Lesen.

00:01:37: Wir haben den Transformationsdruck, wir haben natürlich die geopolitischen Unsicherheiten.

00:01:42: In den Gesprächen – jetzt bin ich seit erstem März hier Bereichsvorständen der Region Süd habe ich mitbekommen wie innovativ die Unternehmen selber sind und wie sie den Herausforderungen der Transformation Digitalisierung und auch der neuen Geschäftsmodelle tatsächlich begegnen.

00:01:59: Und ich glaube, da ist beim Mittelstand schon historisch gesehen eine große Offenheit gegenüber sich dem zu stellen.

00:02:10: Ich bin da sehr positiv und optimistisch.

00:02:14: Wie kann denn eine Bank wie die Commerzbank in dem Fall in solchen Situationen, in solchen Phasen helfen?

00:02:21: Banking-Firmkundengeschäft, das hat sich tatsächlich verändert über die klassische Finanzierung hinaus.

00:02:27: Natürlich ist einer unserer Themen immer noch Kapital für Investitionen bereitzustellen.

00:02:33: aber dass was wir gerade eben auch sehen ist die strategische Begleitung die immer wichtiger wird.

00:02:38: Wir unterstützen also nicht nur bei Investition sondern auch bei dem Thema Akquisition, wo verändert man seinen Geschäftsmodell hin und natürlich auch bei der Erschließung neuer Märkte.

00:02:50: Wenn wir uns in unserem No Growth Land quasi angucken, wo gibt es denn noch Wachstum?

00:02:56: Dann müssen manche Mittelständler eben auch an andere Märkte gehen.

00:02:59: und das Thema Optimierung Kapitalschruktur strategische Investoren reinzuholen – das sind Themen, wo wir als Haus- und als strategischer Partner immer wichtiger werden und das sagen ja auch unsere Kunden!

00:03:12: Wir hatten ein neulicher Familienunternehmen Körber stiftungsbasiert.

00:03:15: Die haben zwei Drittel ihres Umsatzes neu gebaut in der Rahmen dieser Transformation, also das ist nicht ein Randaspekt was sie da gerade erwähnt sondern total zentral.

00:03:24: jetzt prüfen einige Unternehmen dass es jetzt kein Geheimnis den eigentlich die Verteidigung in die Rüstungsindustrie in den Sektor.

00:03:32: Was halten Sie von diesem Wandel?

00:03:34: Wann kann er klappen wann nicht?

00:03:36: Ist natürlich pauschal nicht so leicht zu sagen mal versuchen wir's mal.

00:03:39: Ja, das ist eine sehr wichtige und gute Frage.

00:03:41: Viele mittelständische Unternehmen verfügen schon historisch über die Kompetenzen, die in der Verteidigungsindustrie auch gefragt sind etwa zum Beispiel Maschinenbau in der Elektronik und auch bei den Hightech-Komponenten.

00:03:55: Entscheidend für die strategische Prüfung ist natürlich auch gibt es Skalierungsmöglichkeiten welche regulatorischen Anforderungen gelten.

00:04:03: Wie gesagt, als Bank bringen wir neben der Finanzierungsexpertise auch das Branchenwissen und das Netzwerk mit um diese Transformationsprozesse erfolgreich zu begleiten.

00:04:14: Jetzt gibt es wie ich hörte in Bayern ja auch das Örtchen München und ganz viel DAX-Konzerne dort, ich glaube acht sind's noch aber ich weiß die Zahl, die will jetzt nicht auf ein Goldschäfel legen.

00:04:26: Das ganze Ökosystem mit Startups, also Unternehmertum bei uns auch neulich hier im Podcast Christian Moer.

00:04:33: Inwiefern ist das bedeutend?

00:04:35: Auch für den Mittelstand?

00:04:35: wie sehen Sie diese Region?

00:04:38: Ich muss sagen ich glaube es wird zunehmend bedeutender und München ist tatsächlich hat eine einzigartige Kombination aus Forschung, Kapital, Unternehmertum und wie Sie erwähnt haben auch die klassische Industrie.

00:04:52: Das Unterneemertum bei uns vernetzt diese Akteure wirklich sehr erfolgreich und beschleunigt damit Innovationen.

00:05:00: Und besonders wichtig das erlebe ich immer wieder in meinen Gesprächen ist dass die Mittelständler sich auch aktiv einbringen.

00:05:07: Ich war neulich bei einem Mittelständl der ist Gutachter beim Unternehemertum.

00:05:12: Sie sind Mentoren, sie sind Partner und das darf man nicht unterschätzen auch Investoren.

00:05:19: Dieses gegenseitige Lernen stärkt nicht nur die einzelnen Unternehmer sondern macht das gesamte Innovations-Ökosystem leistungsfähiger und meiner Ansicht nach auch zukunftsfähiger.

00:05:30: Und diese Zusammenarbeit zwischen Familienunternehmen und Startups in diesem Ökossystem sozusagen?

00:05:36: Welche Chancen liegen darin aus Ihrer Sicht?

00:05:40: Ich würde sagen, dass was ich gerade versucht habe so ein bisschen anzureißen ist beide Seiten profitieren.

00:05:44: Die Start-ups haben natürlich skalierbare Ideen die kennen sich zum Teil auch wirklich schon sehr gut mit Investorenprozessen aus und die Familienunternehmen die verfügen eben häufig über Markkenntnis dem Kundenbeziehung uns.

00:05:58: sie haben natürlich eine industrielle Erfahrung und wenn Sie das gemeinsam zusammenbringen entstehen immer mehr was wir sehen erfolgreiche Partnerschaften Und aus unserer Sicht natürlich als Bank gilt die verschiedenen Finanzierungsformen mit jungen Unternehmern, Unternehmen und den etwas etablierteren Unternehmen zusammenzubringen.

00:06:19: Venture Capital Growth Equity und eine klassisch bankenfinanzierte Finanzierung das ist alles ein Mix der immer wichtiger wird auch für den Mittelstand.

00:06:28: Wenn man ihn zuhört, merkt man so ein bisschen mein Gott was sie alles machen.

00:06:31: So nach dem Motto also ich nenne es mal ein bisschen fachdeutsch holistische Beratung ist das ein Stichwort wo sich auch nicht schon immer wieder neu zu lernen?

00:06:41: Was bedeutet das?

00:06:42: Ich bin mir sicher dass das klassische Relationship Management sich in den letzten Jahren extrem verändert hat und das stimmt.

00:06:52: wir sind näher an den unternehmerischen Entscheidungen dran wenn Kunden, Unternehmen, Gesellschaft dazukaufen international expandieren und das wird immer wichtiger.

00:07:04: Und deswegen muss ich sagen lieb ich und auch meinen wirklich extrem hoch motiviertes Team belieben unseren Job und arbeiten da natürlich ganz, ganz eng.

00:07:14: mit unseren Kollegen aus der Corporate Finance, aus den internationalen Spezialisten und auch unseren Worth Management Privatkunden Vermögens-Experten arbeiten wir enger denn je zusammen!

00:07:26: Und jetzt stellt sich ja bei ganz vielen Unternehmen, ich schätze mal auch in ihrer Region die Frage der Nachfolge oder im Zweifel auch der alternativen Finanzierung sprich Private Equity und wenn es noch alles gibt auf der Finanzseite sozusagen an Investoren.

00:07:43: Wie bewerten Sie den Markt gerade?

00:07:44: In dieser Hinsicht

00:07:48: da ist eine große Dynamik und ich würde sagen wir sehen es an Prozessen wo Unsere Kunden erfolgreich begleiten bei der Nachfolgesuche, wo sich manchmal die ursprüngliche Idee wir suchen einen Strategien hin zu Nehe.

00:08:04: Es passt dann doch besser Private Equity im Prozess auch ergeben.

00:08:08: das heißt Wir haben Die nachfragen nach Investoren die eben nicht nur Kapital mitbringen sondern Erfahrungen Netzwerke und auch sie hatten vorher gesagt Transformationen Verteidigungsindustrie strategische Expertise Und das gemeinsam als Partner zusammenzubringen, ist eine unheimlich spannende Aufgabe.

00:08:27: Wie sieht die genau aus beim Thema Nachfolge?

00:08:33: Sie halten ja auch Kunden jetzt nicht zwei, drei Jahre.

00:08:34: Das sind ja auch Jahre im Durchschnitt glaube ich über fünfzehn Jahre.

00:08:40: Okay also da durchschnitt ist das.

00:08:42: wohl gemerkt gibt ja Unternehmen die mit fünf Jahren auch mal Insolvenz anmelden müssen.

00:08:45: Also das muss man mal hochrechnen.

00:08:47: irgendwann begleiten sie die teilweise Jahrzehnte lang und dann stellt sich die Frage der Nachfolge kein Kind da oder will nicht, oder sonst irgendwas.

00:08:56: Wie sieht das bei Ihnen dann aus?

00:08:58: Wann sagen Sie bewerblich bei Private Equity geht zu Family Offices.

00:09:02: also wollen wir das mal ein bisschen sortieren.

00:09:04: fangen wir mit den Family Office vielleicht an?

00:09:07: wie wann raten sie dazu?

00:09:08: wie bewerten sie diesen Player?

00:09:10: Meinen Sie dass man ein Family Office reinrichtet oder dass man mit den Family Offices in die Gespräche kommt?

00:09:16: Guter,

00:09:17: guter Punkt.

00:09:17: Gruselintelligente Rückfragsschuldung ist auf mich unpräzise.

00:09:20: Ihr erst mal in Gespräche kommen, nachher machen wir das einrichten.

00:09:23: Dadurch, dass wir sehr eng bei den Gesellschaften dran sind, ist das ein Schritt, den wir eigentlich ständig im Dialog haben.

00:09:35: Manchmal überlegen sich Unternehmer über ihr Unternehmen zu kaufen und Was wir jetzt verstärkt auch haben, ist diese Diskussion Diversifizierung der Branchen.

00:09:47: Ich kauf dann doch eher über das Family Office.

00:09:50: Das heißt... Die erste Frage, die wir immer stellen ist.

00:09:54: Was ist denn deine strategische Idee in den nächsten fünf bis zehn Jahren?

00:09:59: Und dann kommt man sehr schnell ins Gespräch und wir von der Finanzierungs- beziehungsweise Bankseite kommen natürlich mit Zahlendatenfakten.

00:10:07: Dann gehen wir mal in eine Unternehmensbewertung, in eine Broschenanalyse und legen das Ganze eine Etage sage ich jetzt mal tiefer Um die Frage zum Beispiel zu beantworten, das kann man sich eigentlich leisten.

00:10:20: Wie sind denn die Bewertungen?

00:10:21: Und da merke ich, sind die Unternehmer und auch das Ziel-Level des Managements sehr offen und froh wenn man ihnen mal so ein paar Datenpunkte mitbringt und natürlich die Sicht des Marktes und daraus ergeben sich dann Folgegespräche und im Idealfall vielleicht eine gemeinsame Zusammenarbeit, wenn man was kaufen möchte oder verkaufen möchte

00:10:43: Gibt ja auch sichtige, federante Unterschiede zu Private Equity im Zweifel.

00:10:46: Die jetzt sicherlich bei Weitem nicht mehr die Heuschrecken sind von den Herr Mündter-Fähringen sprach.

00:10:50: aber nichtsdestotrotz haben die Interessen und Family Offices manchmal langfristig.

00:10:55: längerfristig gilt das Klischee aus ihrer Sicht?

00:10:58: Ich glaube da gibt es eine Tendenz und das ist in der Tat so dass Family Office zum Großteil sehr langfristiger orientiert sind.

00:11:09: Da gibt es auch Veränderungen und im Prinzip würde ich mal sagen, sind die Schnittmengen von den einzelnen Investoren immer größer.

00:11:20: Und jetzt nehmen wir an den anderen Fall.

00:11:22: wie gesagt hier haben wir eine Nachfolgesituation oder wie auch immer geartete Situation wo jemand drüber nachdenkt, ein langjähriger Kunde von den Kundinnen ja mache ich selbst ein Family-Office und wie genau?

00:11:34: Gibt es solche Anfragen bei Ihnen und was machen Sie dann?

00:11:37: Das haben wir natürlich und da arbeiten wir sehr, sehr eng.

00:11:42: Und das hatte ich vorhin ja schon gesagt.

00:11:44: Wir jetzt bei uns in der Region und in der Mittelstandsbank generell sind nur so gut wie unser gesamtes Team und da gehören unsere Bauwartkunden und Welfmanagement Kollegen auch dazu.

00:11:54: Dann setzt man sich mal zusammen und betrachtet das Ganze.

00:11:57: Jetzt kommen wir zu dem schönen Wort was Sie vorher gesagt haben holistisch.

00:12:00: Was folgt daraus?

00:12:01: Also wie tut man das?

00:12:02: Man nimmt die Aspekte, beschäftigen zusammen.

00:12:09: Das eine ist die Vermögenssituation privat, wie möchte man sein Vermögen aufgeteilt haben?

00:12:15: Wie unternehmerisch möchte man investieren?

00:12:18: Wie sieht einer Altersvorsorge aus?

00:12:20: Das ist der Aspekt den wir jetzt von der Mittelstandsperspektive nicht beleuchten sondern unsere Kollegen.

00:12:27: und gleichzeitig kommt dann die Schnittmenge, die wir vorhin schon angesprochen haben wenn wir denn Vermögen haben, was wir wieder in ein Unternehmen investieren wollen würden.

00:12:38: Was wäre denn eine Branche die sich aus einer Portfolio-Besichtspunkten passen würde für uns?

00:12:42: Wie sind die Multiplikatoren

00:12:43: etc.,

00:12:44: und das ist dann wieder unser Feld.

00:12:45: Und so im Idealfall geht das Hand in Hand.

00:12:49: Egal ob durch einen Verkauf oder irgendwie geartete Nachfolge oder eben einfach im Rahmen der Transformation mal so einem ersten Teil hatten.

00:12:57: Die Internationalisierung und vielleicht dass er schließen neue Märkte kann sinnvoller Weg sein für viele Unternehmen.

00:13:04: Wie kann der Commerzbank da unterstützen?

00:13:07: Wir unterstützen, glaube ich mehr als das in der Außenwahrnehmung tatsächlich so rüber kommt.

00:13:15: und ich mache Ihnen ein Beispiel wir haben eine Kollegin Die ist Chinesin, die arbeitet mit unseren Kunden zusammen.

00:13:22: Die hat ein unglaubliches Verständnis für den chinesischen Markt und gerade jetzt auch Autoindustrie.

00:13:27: da gibt es viele Fragen.

00:13:29: Sie kennt sich lokal in China gut aus und sie kennt sich aber auch im Mittelstand gut aus.

00:13:34: das heißt Fragestellung wo investiere ich wann investiere Ich?

00:13:38: welche Kapitalthemen gibt es in den Ländern diese?

00:13:42: auf diese Fragen haben wir antworten?

00:13:45: Und das ist das Thema was wir vorhin hatten.

00:13:47: Hier sind wir als Bearing-Partner tatsächlich sehr, sehr nah dran mit der Kompetenz die wir mit den lokalen Kollegen haben.

00:13:55: Die zum Teil eben auch bei uns hier sitzen.

00:13:58: Die können wir gemeinsam verbinden und dann begleiten wir die entweder auch in der Finanzierung.

00:14:02: aber erst mal sind die meisten Fragen in welche Märkte investiere ich was brauche ich dafür?

00:14:07: Und auf diese Fragen insbesondere wenn es nach Amerika geht oder auch ganz wichtig nach Asien da sind wir sprachfähig

00:14:15: Und ich meine, das ist ja für viele Unternehmen die jetzt nicht in DAX-Konzern sind auch einfach ein Riesenstritt.

00:14:20: Also wenn ich mit den Menschen spreche, die auch in der Situation jetzt in den USA so einen Markt erschließen wollen und ich halt finde es auch einfach mutig oder?

00:14:28: Was beeindruckt Sie da manchmal an diesem Expansionsdrang, an diesen Mut neue Märkte zu erschließen?

00:14:35: Dass die mittelständischen Unternehmen – und das hatten wir vorhin mit einem langfristigen Blickmachen und in ihrer Analyse da schon wirklich sehr, sehr fundiert ist.

00:14:48: Also ich habe mir es noch kein Mittelstände begegnet der das mal so aus dem Ärmel geschüttelt hat und dem gehen viele Gespräche vor.

00:14:57: man hat ja auch ein extrem gutes Netzwerk und das zeichnet glaube ich den Mittelstand schon aus.

00:15:04: wenn man der Ansicht ist dass man's jetzt auf dem Papier so gut analysiert hat, dass man eben und das wissen Sie auch.

00:15:12: Das Wichtigste ist, dass es man dann mal springt.

00:15:14: Dann isst man mutig und macht das aber mit einem Kompass und auch einer entsprechenden Weizsicht.

00:15:20: Weiz-Sicht ist das Thema was wir uns für den letzten Block vorgenommen haben Zukunftssicherung.

00:15:25: also jenseits des Themas Welche Märkte erschließe ich hat das ja auch ganz viel mit Technologie zu tun und im Moment vor allen Dingen mit künstliche Intelligenz mit KI Wie nehmen Sie das bei den Unternehmen wahr?

00:15:40: Ist das für sie auch wirklich im Alltag ein großes Thema, die die KI in jeder Form wie sie in den Unternehmen jeweils dann reinpassen kann.

00:15:49: Also für die Unternehmen selber war wir es mit oft langjährigen Unternehmen zu tun haben, die einen unheimlichen Datenschatz.

00:15:58: Und ich merke schon dass dieser Datenschutz sukzessive gehoben wird.

00:16:03: auch zum Thema Predictive Analytics.

00:16:06: da sind die Mittelständler zum Teil wirklich schon extrem weit und natürlich das für mich persönlich und auch für uns als Bank ist es ein ganz klassischer Produktions Produktivitätshebel, wo wir Themen in einer Qualität und vor allen Dingen auch an einer Geschwindigkeit heutzutage analysiert und umgesetzt bekommen.

00:16:27: Das ist schon großartig!

00:16:30: Wie nutzen Sie wenn ich fragen darf KI selbst?

00:16:33: Für mich ist das im Alltag ganz normal dabei.

00:16:37: Wir haben das Thema Co-Pilot, wir haben Zugang zu Large Language Models.

00:16:43: Ich nutze es so dass sich viele Informationen verdichtet bekommen, Analysen in einer Geschwindigkeit bekomme.

00:16:50: Und dann auch eben dadurch dass man und ich glaube das ist immer das Thema... Man braucht den human-ende Loop, dass man am Ende doch noch beurteilen kann.

00:16:59: Ist das was daraus kommt?

00:17:00: Passt das eigentlich oder hat die KI Fehler gemacht?

00:17:03: Ich muss sagen, ich freue mich immer wenn ich tatsächlich merke Dass irgendwie die KI mal wieder halluciniert hat Oder einen Fehler gemacht hat.

00:17:11: Und dann weiß ich, es ist wichtig das in Summe gemeinsam zu machen und gleichzeitig dass sie einem nicht eine Kompetenz vorgaukelt sondern dass man wirklich belastbare Informationen hat mit denen man viel mehr und viel schneller Analysen auch verankern kann.

00:17:26: Tun wir wahrscheinlich auch.

00:17:27: Ihre Kundinnen und Kunden sind die fitter geworden weil Sie bevor den Gespräch mit Ihnen paar Sachen schon mal in die Maschine reingegeben haben.

00:17:35: merken Sie das?

00:17:37: auf jeden Fall und ich denke, dass man hier gut zusammenarbeiten kann.

00:17:43: Weil am Ende verändert sich das Level, auf dem man aufsetzt also im Idealfall hat man einen anderen Aufsetzpunkt wo man sich dann trifft und dann geht es aber immer und das glaube ich wird auch so bleiben um das Thema Verständnis des Geschäftsmodells Vertrauen.

00:18:03: Beziehung kann eine KI nicht ersetzen und in diesen Gesprächen, glaube ich das ist das was mich fasziniert ist.

00:18:13: Das Thema Geschwindigkeit die Dinge werden schneller entschieden, sie werden schneller analysiert und das Thema Geschwindigkeit spielt ne ganz große Rolle.

00:18:23: Zum Abschluss vielleicht mit einem Augenzwinkern auch noch die Frage Sie hören wahnsinnig viel zu Ihren Kundinnen und Kunden im Süden.

00:18:31: Wenn ich Sie bitten würde, denen auch mal eine Botschaft zu schicken.

00:18:35: Was würden sie den Raten sagen oder von Ihnen wünschen?

00:18:38: Ich glaube nicht dass ich in der Lage bin unseren mittelständischen Kunden eine Botschaft zu senden.

00:18:48: fasziniert und begeistert von dem, was wir als Unternehmen hier bei uns in der Region haben.

00:18:56: Auch von der Zusammenarbeit der verschiedenen Generationen – das ist beeindruckend!

00:19:01: Und ich kann mich da einfach nur herzlich bedanken.

00:19:04: Wir haben es jetzt bei der Finance Survey auch gesehen welches Vertrauen Sie uns gegenüberbringen und wir freuen uns sie in dieser wirklich sehr herausfordernden Zeit erfolgreich zu begleiten.

00:19:15: Die Survey ist eine Befragung von unabhängiger Stelle, die neulich rauskam kurz bevor wir den Podcast geführt haben.

00:19:20: Wo die Kommerzbank nicht ganz schlecht abschneidet beim Thema Kundenvertrauen unter anderem.

00:19:25: nur kurz zur Erklärung.

00:19:26: Ganz zum Abschluss auch noch mit ein bisschen Augen zwingern... wenn sie mit Baden-Württemberg ansprechen oder mit Bayern, wobei Bayern ja auch Großes habe ich gelernt.

00:19:39: Haben Sie so einen Schalter im Kopf, wo sich dann manchmal ein paar Sachen umstellen?

00:19:42: Oder merken Sie so regionale Eigentümlichkeiten auf die Sie definitiv rücksicht nehmen sollten?

00:19:48: Ja, das Gute ist ich bin im Baden-Württemberg geboren und in Bayern aufgewachsen.

00:19:52: Und von daher passiert es bei mir schon automatisch.

00:19:55: Das kann dialekttechnisch sein, dass sich switche und dadurch, dass ich das ja vom Kindesbeinen auch kenne und in meiner Heimatregion jetzt wieder bin, glaube ich gibt's schon so ein paar Stereotypen an die ich, die bei mir selber auch durchkomme.

00:20:11: Oh, da muss ich noch mal fragen, welche das denn bitte seht?

00:20:15: Na ja, was sagt man immer so schön?

00:20:16: der Schwabe an sich?

00:20:18: Der ist sparsam und ich glaube manchmal blitzt sowas auf.

00:20:23: Aber das sind wie sagt man auch in neudeutsch an conscious bias.

00:20:28: Das muss man auch gar nicht so ernst nehmen.

00:20:31: aber natürlich wie immer gibt es regionale Besonderheiten Und Ich fühl mich zu den regionalen besonderheit bei uns persönlich einfach sehr zugehörig.

00:20:41: Okay, wir können alles außer Hochdeutsch.

00:20:43: Habe ich mal im Baden-Württemberg jemandem sagen hören?

00:20:45: Das gilt für Sie definitiv!

00:20:47: Sie können auch Hochdeutzch und die anderen Akzente... Ja.

00:20:50: ...das ist auch ein Schalter den hätte ich gerne.

00:20:51: Ich komme von meinem Vistfälisch hier nicht immer ganz runter hat man noch heute gehört.

00:20:54: Frau Müller vielen, vielen Dank.

00:20:56: Herzlichen Danke Gelsch danke

00:20:58: Und auch Ihnen liebe Hörerinnen und Hörern Vielen Dank fürs dabei sein.

00:21:01: Ich sage wie immer bleiben sie gesund und erfolgreich bis zur nächsten Folge

00:21:08: Tschüss.

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