Die neue Rolle der betrieblichen Altersversorgung

Shownotes

Die betriebliche Altersversorgung steht vor einem grundlegenden Wandel. Fachkräftemangel, demografische Entwicklung und neue gesetzliche Rahmenbedingungen sorgen dafür, dass Unternehmen ihre Angebote neu denken müssen. Doch welche Rolle spielt die bAV künftig wirklich – und warum wird sie zunehmend zum Instrument der Mitarbeiterbindung? Darüber spricht Host Thorsten Giersch mit Christian Remke.

Remke erklärt, warum die betriebliche Altersvorsorge heute weit mehr ist als ein zusätzlicher Gehaltsbaustein. Gerade mittelständische Unternehmen können sich damit im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte differenzieren und ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern. Im Gespräch geht es um neue Modelle der Entgeltumwandlung, die Auswirkungen aktueller Reformen, den wachsenden Beratungsbedarf und die Frage, wie Arbeitgeber ihre Beschäftigten für die private Vorsorge gewinnen können.

Außerdem diskutieren die beiden, weshalb finanzielle Bildung in Deutschland häufig zu kurz kommt und warum Unternehmen künftig eine noch wichtigere Rolle bei der Altersvorsorge ihrer Mitarbeiter spielen werden.

Ein Gespräch über Fachkräftesicherung, finanzielle Vorsorge und die Zukunft der betrieblichen Altersversorgung.

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00:00:03: Diese Folge ist ein werblicher Beitrag des Bankhaus Mitzler.

00:00:27: Die betriebliche Altersversorgung ist für rund die Hälfte der deutschen Unternehmen derzeit noch nicht das superspannende Thema.

00:00:34: Es sollte es aber sein und es gibt ja auch gesetzliche Veränderungen, die dem entgegenkommen kommen.

00:00:39: Und einiges ist vielleicht doch noch zu erwarten!

00:00:47: und dem was daraus folgt.

00:00:48: Wir sprechen heute über die V-Nachteile, gerade auch für mittelständische Unternehmen, die die betriebliche Altersvorsorge bietet und über wahnsinnig wichtige und auch spannende Details wie ich finde, die sonst in dieser doch manchmal platten Diskussion etwas zu kurz kommen.

00:01:05: Ich freue mich sehr, dass mir jetzt Christian Remke zugeschaltet ist.

00:01:08: Er ist Experte für BAV unter anderem und Mitglied der Geschäftsführung beim Bankhaus Metzler also selbst an einem Familienunternehmen auch nicht zuletzt!

00:01:17: Grüße Sie Herr Remke.

00:01:18: hallo!

00:01:19: Hallo!

00:01:20: Herr

00:01:23: Remkel, wie ist eigentlich so der Status der betrieblichen Altersvorsorge?

00:01:27: Also die Verbreitung unter den deutschen Unternehmen?

00:01:31: Ja...dienst.

00:01:33: Man kann immer zwei Seiten einer Medaille sehen.

00:01:35: Man kann sagen, mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer in Deutschland verfügt über eine Zusage der Altersversorgung aber also circa die hälfte alle Arbeitnehmer halt nicht.

00:01:45: und es gibt so eine Aussage, fifty-fünfzig Prozent BFH Verbreitung.

00:01:50: leider gibt es da einen Klumpenrisiko.

00:01:52: Die großen Unternehmen haben in der Regel eine zusage der öffentliche Dienstheit flächendeckend eine.

00:02:00: Wo bleiben die Arbeitnehmer oder wo sind die Arbeitnehmer, die keine Zusage haben?

00:02:03: Die finden sich häufig im Mittelstand und bei den kleineren Unternehmen.

00:02:08: Die eine Zusage betrieblich hat das Versorgungsscheun.

00:02:12: Und für die machen wir unseren Talk ja heute hier auch vor allen Dingen.

00:02:16: Da gibt es einen Momentum.

00:02:17: also ich habe es in der Anmoderation schon gesagt Betriebsrentenstärkungsgesetz BRSG II, glaube ich.

00:02:25: Wird es korrekt abgekürzt?

00:02:26: Jetzt haben wir das auch hinter uns gebracht.

00:02:28: Aber was bedeutet das denn im Moment?

00:02:30: Also warum ist das ein Momentum vielleicht?

00:02:32: Ja also die... Wir sind ja jetzt gerade in einem, sagen mal in einem Zeitraum wo die Altersversorgung grundsätzlich über alle Säulen diskutiert wird, der erste, zweit und dritter Säule diskutiert.

00:02:45: Das Problem der Verbreitung in der zweiten Solle reden wir schon länger.

00:02:48: Deswegen gibt es vor dem BSRG II, gab's auch schon einen BSR G I, wo der Gesetzgeber damals Initiative gestartet hat.

00:02:56: Man wollte also versuchen im Mittelstand die BRV unterzubringen.

00:03:02: Ich denke mit der Stadt hat eine einfache Rechnung.

00:03:05: Je mehr Versorgung man selbst als Arbeitnehmer und ein Arbeitgeber leistet um so weniger Niveau muss man später irgendwo ausgleichen vielleicht in der Rente.

00:03:15: Da gab es aber, wie sagt, nennenswerte und nachvollziehbare Widerstände im Mittelstand keine BAV einzuführen.

00:03:22: Und der Hauptgrund war immer das, dass man hier betriebsfremde Risiken einkauft, Langelebigkeitsrisiko steigende lebenslangen Rentenzahlungen, Biometrie und Invalidität und aber das ganz wesentliche Thema ein Arbeitgeber soll etwas garantieren was er nicht in seiner Hand hat, in seiner Gewalt hat.

00:03:40: Deswegen ist das ist der Gesetz hergegangen mehr als hundert Jahre alten Spektrum der betrieblichen Attasversorgung hatte, was Neues eingeführt hat gesagt.

00:03:51: Es muss ein Modell geben wo es ohne Garantie, ohne Übernahme vom biomedischen Risiken für den Mittelstand mögliches Zusagen zu geben.

00:04:00: Das hat er auf dem Weg gebracht.

00:04:01: das nennt man heute Sozialpartnermodell.

00:04:03: Das basiert auf eine entsprechende Zusage wurde Arbeitgeberkandidatin geben muss.

00:04:07: Er muss sich nur verpflichten Beiträge zu zahlen Und das muss über einen Tarifvertrag erfolgen.

00:04:13: Deswegen spricht man auch von Sozialpartnern, Arbeitgeber, Arbeitnehmerseite.

00:04:17: Die Sozialpartners setzen sich zusammen und über dieses Vehikel, dieses Medium hofft der Gesetzgeber dass im Mittelstand diese Zusagen dann aufgenommen werden, dass dort über den Betrieb Vertrag sowas kommt.

00:04:31: Das war BSG-Eins.

00:04:33: BSH G II hat eine Erweiterung vorgesehen Nämlich der Haken-Tarifvertrag.

00:04:39: Es gibt viele Unternehmen auch gerade im Mittelstand, die nicht tarifgebunden sind und da ist mit BSEG II eine Öffnung herangekommen dass Unternehmen, die Nicht Tarifgebundensicht sind auf einen entsprechenden Tarifvertraget beziehen können.

00:04:51: also andersrum ausdrückt es gibt jetzt auch keine gute Entschuldigung mehr es nicht zu tun.

00:04:57: Die Möglichkeiten sind da das ein Arbeitgeber im Mittel Stand jetzt sozusagen BAV seinen Mitarbeitern anbieten kann auch wenn er nicht Tarif gebunden ist Und sich dort, ja, verpflichtet es sich zu Leistungen und zur Beitragszahlung.

00:05:11: Aber die altbekannten Hindernisse, Garantie und Biometrie sind weggefahren?

00:05:17: Die Risiken daraus!

00:05:18: Natürlich sitzen wir noch alles da aber...

00:05:22: Hindernisse weggefallen und vielleicht neue Motivation da.

00:05:25: Also, vielleicht haben einige auf rüber die BAV so ein bisschen als Gängelung empfunden.

00:05:31: warum muss ich das jetzt machen?

00:05:33: Und heute im Kampf um Talente wo man auch möglichst wenig Nachteile gegen Konzerne haben will um die Leute zu bekommen ist natürlich für viele die BAF auch in Zeiten wo die Rente nur wartig nicht mehr sicher ist die gesetzliche einfach ja auch ein Argument.

00:05:46: also Arbeitgeber wie gesagt oder wir sehen sie dass.

00:05:50: Also unbedingt der War of Talents, das war immer auch ein ganz wichtiger Aspekt.

00:05:59: Der wurde mal genannt ich glaube er zieht aber nicht flächendeckend.

00:06:05: tatsächlich ist so bisschen denke ich was gerade im Mittelstand auch einen ganz wichtigen Punkt war.

00:06:10: Mittelstand ist häufig auch ein sag mal Ein richtiges Unternehmantum.

00:06:16: mit harten Bandagen muss man da kämpfen.

00:06:19: Und da ist dann im Prinzip so, warum sollte ich mich als Mittelstand gegenüber meinen Wettbewerberschlechter darstellen?

00:06:24: Indem ich eine Zusage mache die mich Geld kostet und der Wettbehörde macht das nicht.

00:06:30: Da ist natürlich auch eine Lösung über einen Tarifvertrag.

00:06:33: wenn alle Arbeitgeber diese zwei Prozent Beitragsleistung aus einem Gehalt zahlen Dann haben wir wieder eine Waffengleichheit erreicht Und dann kommt, denke ich da auch seitens des Arbeitgebers auf diese Überlegung.

00:06:45: Ja, dann tue ich auch was Gutes und dann bekomme ich als Branche oder als Arbeitgeber auch eine Attraktivität.

00:06:52: Das zieht und das denke ich auf alle Fälle.

00:06:55: Konzentriert die Rahmenbedingungen?

00:06:57: An einem Modell wir haben... Das ist bekannt jetzt auch.

00:07:01: Da sind die Busfahrer-Warten Wittenbergs, die privat organisierten Busfahrbetriebe und dort sind.

00:07:08: sind neuntausend Busfahrer, die bis dato keine Alltagsversorgung haben.

00:07:11: Und die sind wirklich jetzt... Die haben diese Möglichkeit bekommen über so einen Tarifvertrag und da sehen wir... Ich übertreibe jetzt mal ein wenig der Sehenwisch strahlende Gesicht auf allen Seiten bei den Arbeitnehmern und bei den Arbeitsgebern.

00:07:25: Auch hier eine Branche wo jetzt kein Überangebot war an Arbeitskräften im Verhältnis zu dem die man brauchte.

00:07:31: Da fallen uns noch ein paar andere.

00:07:32: ein spannender Fall wie kriegen wir denn wohl dieses Ziel der flächendeckenden, möglich flächendreckenden Verbreitung der BAV oder betrieblichen Altersvorsorge hin.

00:07:42: Was braucht es dafür?

00:07:45: Ja also da hat der Gesetzgeber mit den BSEG-Eins und BSEg II nochmal einen Instrumentenkasten angeworfen.

00:07:54: Förderung auch von in diesen Branchen sind ja häufig gering Verdiener und dann wollte man auch den Arbeitgeber fördern, der sozusagen wenn er so was anbietet was bekommt, das ist.

00:08:05: Aber ich habe das einige Mal gehört es ist zu kompliziert.

00:08:09: Es gibt Arbeit über die Verzichten darauf so etwas in Anspruch zu nehmen weil der Bürokratie auf Hanfitz aber Grund.

00:08:17: der grundsätzliche Gedanke natürlich zu sagen Auf Gesetzgeberseite.

00:08:22: irgendwie versuche ich da nicht nur die Möglichkeit zu schaffen sondern auch zu fördern um natürlich dem Staatsgedanken nachzukommen, aber auch dafür zu sorgen dass wir diese Renten- und Armutsfalle volkswirtschaftlich vermeiden ist.

00:08:41: Da gibt es ein sehr schönes und nachvollziehbares und praktikabler System zwischen Förderung Und in Anspruchnahme geben, steuerliche Erleichterungen und so was gerade in dem Bereich.

00:08:54: Ich will nicht unbedingt immer nur von geringen Verdienern sprechen und von einem, dass der Mittelstand hier quasi kein attraktiver Arbeitgeberumfeld oder Arbeitnehmerumfeld darstellt aber es sind halt einfach das.

00:09:09: im Mittelstand und bei Kleinstunternehmen sind administrative Aufwände häufig ein Killer-Pargument.

00:09:18: Das muss, wenn so etwas ein bisschen abgebaut wird.

00:09:20: Wenn es leichter und praktikabler wird.

00:09:24: Dafür kann der Gesetz sicherlich eine Förderung von Bürokratie abbauen.

00:09:28: Das wäre ein wichtiger Aspekt!

00:09:31: Ein Helm ist also das Thema Tarifvertrag.

00:09:32: Wir hatten das ja auch bei Arbeitsministerium bei Bebelbars, da erinnere ich mich, wo es so ein bisschen über das Arbeitszeitgesetz ging, das neue und da hatte die SPD den Wunsch CDU natürlich dagegen, natürlich sage ich aber in dem Fall wirklich stark dagegen, dass dann Tarif Verträge zu koppeln und nur Firmen, die denen haben.

00:09:51: Da sind einige Verbände und natürlich viele Unternehmen ein bisschen allergisch sozusagen sich sowas die Tarif verträge aufzwingen zu lassen.

00:09:59: Also nochmal ganz kurz Konkret beim Thema BRV.

00:10:01: Hier ist es hilfreich, aber nicht nötig.

00:10:04: Habe ich das ungefähr richtig verstanden?

00:10:06: Sie haben recht.

00:10:08: wieder auf dem ersten Blick hilfreich und nicht nödig.

00:10:12: wenn man einen hat sozusagen also der Aussage jetzt nach BRCG II ist, wenn die für mich grundsätzlich zuständige Gewerkschaft nehmen mal wer die BCE, wenn sie einen Tarifvertrag über so ein Modell mit einem anderen Unternehmen oder mit einer anderen Branche abgeschlossen dann kann ich mich als Arbeitgeber, der wie gesagt grundsätzlich in den Zuständigkeits bei der Welt gefällt.

00:10:34: Dann kann ich auf diesen Tarifvertrag beziehen.

00:10:36: also ich brauche ihn schon aber ich brauch ihn heute nicht mehr für mich selbst originär und das ist die Erleichterung.

00:10:42: Also sprich auf diesem Tarif Vertrag für die Busfahrer Baden-Württembergs kann sich jetzt natürlich auch ein Busfahrern Unternehmen aus Bayern beziehen und sagen Ich mache eine Betriebsverordnung mit meinen Arbeitnehmern.

00:10:55: Ich nehme die Parameter aus dem Tarifvertrag und akzeptiere damit diesen Tarif Vertrag beziehbar auf.

00:11:01: Das kann auch braun für fremd sein, aber Hauptsache, der die Maß gibt in Gewerkschaft wäre Verdi.

00:11:08: Und so gibt es ja heute schon einige Modelle, die umgesetzt sind.

00:11:10: also das heißt Auf jeden Fall können sich heute Unternehmen, die grundsätzlich von in den Zuschnellkeitsbrennen von Verdi oder von IGBCE fallen.

00:11:19: Die könnten heute schon an bestehende Modelle anknüpfen Und das ist eine Erleichterung.

00:11:25: Das haben wir auch gerade bei einem Modell, was Metzler anbietet gemeinsam mit Verdi.

00:11:31: Haben wir das gehabt?

00:11:32: Wir haben jetzt zwei Unternehmen und dass BSRG-Zweiß bis Anfang zwanzig, sechsundzwanzig Kraft getreten und wir haben jetzt zweit im Unternehmen die sich direkt angeschlossen haben ohne dass sie tarifvertraglich gebunden war.

00:11:44: also es funktioniert aber Es ist doch überzeugend zu leisten denn der Tarif Vertrag und ich bin bei einem Familienunternehmen beschäftigt Natürlich wird das immer als ein Hindernis gesehen und als Türöffner, wenn ich das an der Stelle mache dann kommen andere Überlegungen Forderung rein.

00:12:02: Da können wir aber auch sagen dass die Gewerkschaften also gerade mit denen wir auch zu tun haben.

00:12:06: Die sehen es hat alles immer vieles miteinander zu tun Aber sie sehen diesen Aspekt Altersversorgung durchaus als ein isoliert stehendes Modul.

00:12:15: Wenn man hier Lösungen schafft, dann sollte man da mal die alte Skepsis überdenken und sich das anschauen.

00:12:22: Und vielleicht gibt es eine Lösung, ohne dass man da gleich in Alte Ängste verfällt.

00:12:28: Ja schon ein bisschen zu kommunizieren auch nicht?

00:12:30: Wir tun das ja hier gerade.

00:12:32: Nächster Ausgabe vom Mark-Türminterstein in der Gedruckten.

00:12:34: aber brauchen wir da die IAK noch mehr?

00:12:36: oder wen weg kann uns sonst noch helfen.

00:12:38: Das ist auch wirklich unter den Leuten zu bringen, diese neuen News so nenne ich das jetzt mal.

00:12:43: Bei Trifftrag gehen jeder sofort erstmal an die Gewerkschaften.

00:12:45: Aber es gibt ja auch die andere Seite Tatsächlich die Arbeitgeber, Arbeitgebernverbände und die IAKen, die eigentlich stellvertretend gerade für den Mittelstand sind.

00:12:55: Dass wir uns auch da wünschen würden haben wir noch nie gesehen.

00:12:57: aber warum nicht mal einen Informationsabend, den es ja sicherlich in jeder Form gibt dann nochmal zu dem Thema Alltagsversorgung aufzusetzen?

00:13:05: zum Thema Betriebliche Altersversorgungs Wir stehen gerade unmittelbar vor der Veröffentlichung der Ergebnisse der Rentenkommission.

00:13:14: Ich denke, da gibt es ein großes Interesse.

00:13:16: Nicht nur über Beerfonds oder alles zu sprechen und so was kann man ja machen.

00:13:19: Altersversorgung ist etwas, was jeder Mittelstände hat sein Universum seinen Kosmos.

00:13:25: aber ich glaube in dem Thema altersversorgen das ist eine forktswirtschaftliche Aufgabe Und wir sind Teil des Ganzen.

00:13:34: Da kann man durchaus sagen wie geht man damit um?

00:13:37: Wie kann man sich da positionieren?

00:13:40: allen mittelständischen Unternehmen und ein kleines Unternehmen, wenn Sie erkennen können was man an der Stelle machen kann im eigenen Interesse von Arbeitnehmern.

00:13:54: Dann gilt es darum das Kunst zu tun, das mal zu erfahren und dann sieht man weiter.

00:13:57: also ich denke ja IACAN und auch Arbeitgeberverbänden kommt hier noch eine Rolle zu.

00:14:01: Dann sieht man weiter, weil das ist ja die erste Stufe sozusagen die Arbeitgeber zu überzeugen.

00:14:05: Die machen dann mit gut Haken hinter und jetzt haben die natürlich Und wir alle Interesse dass die Menschen die dort arbeiten das auch machen.

00:14:13: also Ne?

00:14:15: Das ist ja jetzt noch nicht gleichermaßen damit getätigt.

00:14:17: Also wie kann man was sind denn Argumente?

00:14:19: uns hören er gerade ein paar zu die für die BAV sprechen um das dann auch als Zu Machen.

00:14:26: Das ist gerade will ich.

00:14:27: Wir sind in richtigen zeit unterwegs.

00:14:29: es wird gerade etwas diskutiert in der zweiten Säule, in der Bereiche der Betriebenärversorgung was wir hundert Jahre lang rigoros alle abgelehnt haben.

00:14:38: Ein Obligatorium.

00:14:40: und da kommt immer wieder ein Vergleich zustande den ich persönlich selbst erlebt habe.

00:14:45: das war damals die Anstahlpflicht.

00:14:47: Es gab ja wirklich Leute, die hatten Geschichten parat.

00:14:50: Das bei Unfällen, wo ich nicht angeschnallt war.

00:14:53: Ich da nur über Lebenschance gehabt hätte und mit dem Schnalgut nicht.

00:14:56: Und sowieso hat man das jetzt auch gerade wie im Obligatorium.

00:15:00: Und Gottes Willen wenn so was kommt, dann kommt nur schlechtes Baraus.

00:15:04: Man kann sowas verschiedentlich diskutieren.

00:15:07: Ich glaube dass ein Obligatorium als zur Diskussion und als Notwendigkeit, wenn man darüber spricht schon mal gut ist.

00:15:15: ob es dann wirklich zu einem Zwangssystem kommt ist eine andere Sache.

00:15:20: Ich glaube, dass man natürlich mit einem Zwangssystem am Ende zahlenmäßig den größten Erfolg hat.

00:15:27: Man nimmt nicht alle Menschen mit davon bin ich überzeugt.

00:15:29: Man wird einfach von der Botschaft her Widerstand beim Mittelstand erzeugen.

00:15:34: ein neues aufoptriertes Modell noch mehr Bürokratie.

00:15:38: Man muss es geschickt machen.

00:15:40: Es gibt auch ein anderes Verfahren in Großbritannien Auto involvement.

00:15:43: das heißt Es ist so was wie ein Modell, das angeboten wird und ich muss als Arbeitnehmer aktiv widersprechen.

00:15:50: Nur der Arbeitnehmer darf widersprechen nicht der Arbeitgeber.

00:15:53: Der Arbeitnehmer dann habe ich schon mal keinen unmittelbaren Zwang.

00:15:57: Ich hab einen mittelbaren Zwank und kann widersprächen.

00:15:59: Das ist kommunikativ auch besser.

00:16:02: aber grundsätzlich der Gesetzgeber hat dieses Wort seit einigen Jahren in den Mund genommen und hat gesagt wenn wir mit dem PSG eins und zwei und mit den Lockerungsübungen nicht weiterkommen, dann steht das irgendwann im Raum.

00:16:16: Also wenn wir jetzt nicht wirklich deutlich von den fifty-fünfzig Prozent Richtung politische Zielgröße achtzig Prozent kommen?

00:16:22: Dann steht das irgendwo im Raum?

00:16:24: Wir haben gesagt, dass steht irgendwann in zehn Jahren im Raum.

00:16:26: Jetzt steht es jetzt im Raum.

00:16:28: Es wird diskutiert.

00:16:31: Ich finde die Diskussion gut.

00:16:33: ich hoffe es gibt eine intelligente Übersetzung.

00:16:36: Ich kann beiden Seiten etwas abgewinnen.

00:16:41: Andere Länder haben es längst Schweiz, Niederlande haben es längst.

00:16:45: Haben eine flächendeckende gute Versorgung und haben damit auch gute Lösungen geschaffen.

00:16:54: Man muss beide sehen.

00:16:55: ich hoffe nicht dass es einen Fall bei gibt.

00:16:59: Ich hoffe das ist eine gute Diskussion.

00:17:00: Gibt eine gute Übersetzung in einer guten von allen Seiten akzeptierte Lösung.

00:17:05: Akzeptanz ist ein gutes Wort weil wir Deutschen natürlich Ich finde, im Gegensatz zu einigen Ländern so eine Anspruchshaltung an den Staat haben.

00:17:14: Er kümmert sich schon und Rente, forty-eight Prozent eingemeißelt, Demografie egal... Also ich glaube die Diskussion ist einfach härter in Deutschland als in angelsächsischen Ländern und paar anderen oder?

00:17:25: Weil wir vielleicht auch irrational sind sogar?

00:17:28: Ja und von der Politik auch, ich will nicht sagen verwöhnt oder verhetschelt aber wir wurden im Unklaren gelassen.

00:17:36: Es gibt Rentenprognosen und jeder weiß natürlich auch in dieses Thema Demografie.

00:17:40: Und die Baby Boomer, das wissen wir alle.

00:17:43: aber man neigt ja auch dazu an einem bestimmten Punkt einer Überlegung wo es mehr Zeit wird aufzuhören.

00:17:49: Das haben Sie schon gesagt?

00:17:52: Ja und es gab in der letzten Bundesregierung so zu sagen die Renten prognose bis zum Jahr.

00:17:58: ich meine es waren zwei Tausend vierunddreißig und dann hörte man einfach rauf mit der Prognose.

00:18:02: man wusste aber danach wird's richtig schlimm.

00:18:07: Das ist etwas, wo man immer gesagt hat fangen wir an bei Norbert Blüm.

00:18:10: die Rente sicher.

00:18:11: Man hat sich zu sehr und zu gerne darauf verlassen und man wusste um die Unweggbarkeit, man wussten um die Dinge, die aber ganz sicher kommen Und man hätte es einfach viel früher machen müssen.

00:18:21: Thema eigene Verantwortung stärken, Thema aber auch kollektiv Gedanken.

00:18:26: wir Deutschen denken gerne in Kollektive.

00:18:29: ich halte die die Maßnahmen jetzt in der privaten Halterstversorgung Dritte Solle für gut und richtig.

00:18:36: Aber auch da wird es da wird eine Motivation über Förderung erweckt.

00:18:40: Der der der fundamentale Gedanke Man muss etwas tun und das sind allen Säulen der ist nicht da Man verlässt sich gerne darauf und da müssen wir einfach insgesamt im gesellschaftlichen Wechsel erzeugen.

00:18:53: Wir haben in der ersten Säule, haben wir die nur die gesetzliche Grenzwitzigung?

00:18:57: Da muss der Staat reagieren und Leute mitnehmen und versuchen was machbar ist umzusetzen, was politisch durchsetzbar ist, umzusätzen.

00:19:05: Wir habe die dritte Säuble wo es um die Eigenverhandlung kommt und wir haben eine große Chance in einer zweiten Säue den Über die Mehrzahl von Stakeholder mit Arbeitgebern, mit dem Wettbewerb und so weiter haben wir die Möglichkeit auch noch sehr dynamisch etwas zu machen.

00:19:19: Und hier gibt es ein gutes Umfeld für Arbeitnehmer über Eigenbeiträge steuerlich gefördert das einzubringen.

00:19:26: Hier gibt es gute Möglichkeiten vom Arbeitgeber ein eigenes Versorgungswerk mit Fürsorge, Gedanken und solche Themen umzusetzen.

00:19:34: Und wenn das alles sehr kollektiv gestaltet wird dann gibt es das Sozialpartner Modell wo's ja auch vom Namen her manche sagen schrecklich ich sage Sozialpartners sind Partner die auf Augenhöhe versuchen die besten Interessen umzusetzten Das ist doch auch etwas und sich da einzubringen.

00:19:51: Aber wir müssen von dem Gedanken weg, um Gottes Willem was kommt da?

00:19:54: Sondern ja es gibt Möglichkeiten und Eigenversorge ist erforderlich, eigeninzitiv ist erförderlich auf allen Ebenen.

00:20:00: Und lasst uns versuchen das Beste daraus zu machen.

00:20:03: Es gibt ja auch Argumente und ich glaube die führen auch zur Akzeptanz, zu mehr Akzeptanzen.

00:20:07: Was verspricht denn die RBZ und wie kümmer diese Versprechen dann auch halten?

00:20:14: Als Kritiker würde ich jetzt sagen seit Und zwanzig-zweiundzwanzig hat es die erste Umsetzung gegeben.

00:20:21: Sechs Jahre, sechs Jahre in einer so entwickelten Volkswirtschaft wie Deutschland.

00:20:26: Warum dauert das so lange?

00:20:28: Es hat gedauert weil wir will ich von diesen sehr starren Grenzen und so kamen.

00:20:33: Seit zwei zwanzich gibt es eine gewisse Dynamik.

00:20:36: Wir reden noch nicht genug darüber aber es muss halt einfach weitergehen und der Gesetzgeber spielt mit seinen Möglichkeiten und ich halte Das Thema Obligatorium hat auch für eine Flankierung.

00:20:53: Die muss kommunikativ begleitet werden, ich glaube wir brauchen insgesamt eine Diskussion darüber.

00:20:58: die sollte nicht immer nur an den letzten zwei Prozent fast gemacht werden wo vielleicht was schief laufen könnte.

00:21:06: Es sollte nicht an den wenigen Prozent festgemacht gut versorgt sind.

00:21:12: Was hilft eine Manager-Diskussion in der Altersversorgung, wenn ich eigentlich aber an den Neun und Neunzig mal fünf Prozent der Person im Blick behalten soll?

00:21:20: Wir sollten überzeugende Lösungen schaffen und ständig darüber sprechen.

00:21:24: das Thema altersversorge erste zweite dritte Säule muss einen Stellenwert in den Nachrichten haben wie die Wetterberichte.

00:21:33: Was sind vielleicht zum Abschluss noch die Frage die nächsten Schritte beim... Ich muss das Wort nochmal sagen Betriebs-Rentenstärkungsgesetz, BSRG II.

00:21:42: Also was passiert jetzt noch so auch in den nächsten Monaten und Quartalen oder ist irgendwie alles schon fertig?

00:21:48: Und die Betriebe müsst du nur noch zugreifen.

00:21:50: Ich würde sagen es ist ein guter Schritt.

00:21:51: ich finde schon mal gut dass man Gesetze mittlerweile so eins zwei drei durft marien weil das zeigt dann auf Es wird wahrscheinlich auch nochmal BESRG III geben und anpassung wenn's nicht hilft auch mal vier und fünf.

00:22:01: Das ist gut.

00:22:03: mit bsrg II können wir schon viel machen.

00:22:05: aber Wir sind natürlich jetzt gerade in diesem Jetzt gerade heute in dem Vakuum, was sagt die Rentenkommission?

00:22:12: Die wird ja.

00:22:13: der Auftrag ist ganz bewusst breit gestreut worden.

00:22:15: Der soll nicht nur die erste Sohle im Blick halten sondern die Rentenkommission sagt zu jeder Sohlle etwas da kann was kommen das können auch dann Einfluss nehmen.

00:22:24: Also ich glaube mit dem BSEG II in der jetzigen Form könnten wir schon viel machen.

00:22:29: Dann müssten aber auch die Stakeholder, alle beteiligten Parteien insgesamt mal positiv über das Thema berichten, insgesamt stärker anzugehen und diese Widerstände, die alten Widerstände mal ein bisschen zurückstellen zu hinterfragen.

00:22:44: Und dann würde es schon viel erreicht sein.

00:22:45: Aber ich bin natürlich für jede pragmatische, gute Lösungen nach vorne und insbesondere für mittelstande und kleine Unternehmen wäre ich dankbar.

00:22:54: Und das heißt Bürokratieabbau überall aber auch in dem Thema betriebliche Altersversorgung Risiken Zugänge erleichtern, das wäre schon ein ganz wichtiger Punkt.

00:23:07: der Mittelstand und Kleinstunternehmen sind eine tragende Sorte der Volkswirtschaften müssten mehr Stimme, mehr Gewicht pro Kommandärin Themen aufgenommen werden.

00:23:14: Aber wenn man dann in diesem Umfeld weiter agiert, dann bin ich eigentlich ganz gut drauf.

00:23:18: Also ich bin ein Fender BHV, das war vor unserem Gespräch schon jetzt noch ein bisschen mehr.

00:23:22: Die Punkte die noch zu optimieren sind haben wir genannt.

00:23:25: Ich glaube sehr tief gelegt aus so habe ich das selten gelesen und ich war übrigens auch schon Fender BHV als ich mal nicht Journalist war.

00:23:33: Das ist mal leicht in unserem Job aber Aussicht Geschäftsführer war und irgendwie

00:23:36: auch die Kostenseite

00:23:38: auch mal hatte.

00:23:38: also insofern passt.

00:23:40: Ich danke Ihnen Herr Remke vielen Dank!

00:23:42: Sehr gerne, vielen Dank

00:23:44: Und auch Ihnen liebe Hörerinnen und Hörern, danke fürs dabei sein.

00:23:47: Ich sage für immer bleiben Sie gesund und erfolgreich bis zur nächsten Folge!

00:23:54: Tschüss!

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