International wachsen, mittelständisch bleiben

Shownotes

Wie gelingt es einem Familienunternehmen, über Jahrzehnte stark zu wachsen, ohne die eigene Kultur zu verlieren? Darüber spricht Host Thorsten Giersch mit Jan Zimpelmann. Das Unternehmen ist heute in mehr als 70 Ländern aktiv und wächst sowohl durch internationale Expansion als auch durch Produktinnovationen – eine Entwicklung, die neue Anforderungen an Organisation, Führung und Prozesse stellt.

Zimpelmann erklärt, warum Wachstum weit mehr bedeutet als höhere Umsätze. Neue Standorte, zusätzliche Mitarbeiter und internationale Teams verlangen nach professionelleren Strukturen, klaren Governance-Regeln und einer Unternehmenskultur, die weltweit gelebt wird. Gleichzeitig warnt er davor, zu viele Chancen gleichzeitig verfolgen zu wollen. Entscheidend seien klare Prioritäten, fokussiertes Handeln und die Bereitschaft, erfolgreiche Prozesse immer wieder zu hinterfragen.

Außerdem geht es um moderne Arbeitswelten, den Umzug der Unternehmenszentrale nach Frankfurt, die Rolle internationaler Märkte und die Frage, wie Familienunternehmen den Spagat zwischen Agilität und Professionalisierung meistern können.

Ein Gespräch über Wachstum, Transformation und die Herausforderungen eines international erfolgreichen Mittelständlers.

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00:00:03: Diese Folge ist ein werblicher Beitrag der Dr.

00:00:05: Beckmann

00:00:06: Group.

00:00:29: Ich gebe zu, viele Familienunternehmen haben im Moment nicht die Sorge dass sie rasant wachsen und das auch auf eine nachhaltige Art und Weise tun sollten sondern die müssen wollen überhaupt erst mal wachsen und über alles überstehen.

00:00:41: Aber heute spreche ich mit einem Unternehmen, das tatsächlich sehr stark wächst ein deutsches Familienunternehmen geführt in vierter Generation sozusagen die Saubermänner Deutschlands Die Dr.

00:00:52: Beckmann Group.

00:00:53: Viele kennen die Produkte von zu Hause Und auch immer mehr im Ausland tun das.

00:00:59: Jetzt ist die Frage, naja wie wächst man?

00:01:02: Wie integriert man viele neue Beschäftigte überall in der Welt.

00:01:05: Wie gewöhnt man sie an die eigenen Werte?

00:01:09: Wie verändert sich die Governance?

00:01:10: Wie passt man Strukturen an und vieles weiter?

00:01:14: Ich spreche dazu jetzt mit Jan Zimpelmann!

00:01:17: Er ist vor allem CFO der Dr.

00:01:19: Backman Group aber auf wie viele andere Themen verantwortlich und hat deswegen Querschnittsaufgaben.

00:01:25: Und ist ein idealer Ansprechpartner für dieses gleichzeitig gewachsen und professionalisieren, weiterprofessionalisieren das die Gruppe gerade auszeichnet?

00:01:36: Herr Zimpelmann ich grüße Sie!

00:01:37: Schönen guten Tag Herr Gerisch.

00:01:39: Ich freue mich bei Ihnen sein zu dürfen.

00:01:43: Also fangen wir an mit der Dr.

00:01:45: Beckmeingroup.

00:01:46: sie machen Sachen sauber beziehungsweise mit ihren Produkten werden die Sachen saubere.

00:01:49: Das erkennen noch immer mehr in der Welt.

00:01:53: Woher kommt dieses Wachstum?

00:01:54: Wachen Sie sich manchmal morgens auf und können dich selber gar nicht erklären.

00:02:00: Na ganz so ist es nicht, aber wir freuen uns natürlich über das Wachztum.

00:02:05: Vielleicht fange ich mal damit an... Wir haben jetzt schön gesagt, dass wir machen Sachen sauber.

00:02:11: Das ist richtig!

00:02:13: Also wir stellen Waschpflege- und Reinigungsmittel her.

00:02:17: Die Dr.

00:02:17: Beckmann Group ist ein mittelständisches Familienunternehmen, in der vierten Generation.

00:02:22: Familien geführt haben uns einen Hauptsitz im Ekelsbach in der Nähe von Frankfurt wo wir auch all unsere Flüssigprodukte herstellen und ansonsten haben wir noch dreizehn Standorte weltweit, da wachsen wir.

00:02:39: das meiste sind Vertriebsgesellschaften.

00:02:42: außer der Produktion im Eglsbach produzieren Das ist was in Heppenheim und in der Nähe von Manchester.

00:02:48: Wir sind in einer glücklichen Position, dass wir viele Themen haben die positiv laufen und wir wachsen zum einen international.

00:03:00: also wir verkaufen unsere Produkte über siebzig Länder weltweit und wir sehen das auf vielen der internationalen Märkte noch nicht Beachtliche Wachstumschancen haben, das ist in Asien oder mittleren Osten.

00:03:18: Oder in Lateinamerika so aber auch weiterhin in Europa.

00:03:23: als kleines Beispiel vielleicht haben wir Anfang des Jahres unserer eigenen Vertriebsgesellschaft in Polen eröffnet.

00:03:30: Da waren wir vorhin mit dem Joint Venture schon viele Jahre erfolgreich unterwegs, aber das ist so bisschen jetzt die nächste Stufe, die wir da einleiten und das funktioniert auch sehr gut.

00:03:41: also wir sehen es in vielen, vielen Regionen der Welt.

00:03:43: und auf der anderen Seite wachsen wir über unsere Produktinnovation.

00:03:48: Das heißt, wir kommen in der Vergangenheit sehr stark aus der Fleckenentfernung.

00:03:55: Aber sind über Innovationen wie zum Beispiel unsere Waschmittelblätter auch in andere Kategorien reingegangen und das treibt das Wachstum eben auch an.

00:04:05: Wenn Sie Manchester sagen, wo sie besprochen auch produzieren, da hatte ich mal ein Schüler austauscht.

00:04:11: Geht wahrscheinlich Teppichreiniger sehr gute Großbritannien oder?

00:04:14: In Großbritanien ist der Teppischreinige tatsächlich unser Hauptprodukt.

00:04:18: Das stimmt ja!

00:04:20: Also sie wachsen international.

00:04:23: das ist gut aber auch nicht einfach.

00:04:24: oder also ich meine in so einem Land muss man ja auch erstmal reingehen und klopfen und sagen so hallo lieber Einzelhandel.

00:04:30: wie auch immer wollt ihr meine Sachen kaufen?

00:04:32: Also können Sie mal ganz kurz auch beschreiben, wie das so geht und wie Sie das machen?

00:04:37: Ob sie da auch Dose-und Downs gefunden haben.

00:04:40: Das stimmt.

00:04:41: also Wachstum hat natürlich eine ganze Menge Herausforderungen.

00:04:44: aber wenn wir jetzt mal auf die Länder gehen in der Regel ist es so dass wir in den meisten Ländern in denen wir aktiv sind und ihnen vielleicht noch nicht sehr groß sind arbeiten wir mit Distributoren zusammen die unsere Produkte kaufen und dann die Kontakte im Land zu dem Handel haben.

00:05:02: Das ist, ich sag mal von der Anzahl der Längende das gängigste Modell und ab einer gewissen Größenordnung in dem Land macht es dann für uns in der Regel Sinn auch selber in die Hand zu nehmen.

00:05:16: D.h.,

00:05:16: da werden wir mit einer eigenen Vertriebsgesellschaft aktiv den direkten Kontakt zum Handel hat.

00:05:25: Der Übergang ist natürlich, wenn wir das uns entscheiden das in einem Land zu machen dann ist es auch nicht ohne.

00:05:31: Das ist also organisatorischer Aufwand die Gründung die Strukturen da reinzugeben Die jeweilige SAP Implementierung

00:05:40: und und und

00:05:41: die Logistik dahinter bereitzustellen die sich dadurch ändert.

00:05:45: Das ist jedes mal ein relativ großes Projekt.

00:05:49: Und ich komme jetzt nochmal auf das Beispiel von Polen zurück wo wir das eben jetzt gerade aktuell zum Jahresbeginn gemacht haben und das Projekt im vergangenen Jahr begleitet haben.

00:06:03: Das hat sehr gut funktioniert, ist aber durchaus aufregend eine spannende Geschichte mit vielen Herausforderungen jedes Mal.

00:06:13: Meine Frau hat übrigens mal in Polen für ein großes US-Unternehmen damals den Standort aufgemacht.

00:06:18: Sie hat das sehr ähnlich beschrieben diese Zeit Aber es ist ja auch ein tolles Land.

00:06:24: Strukturen und Prozesse, ich glaube dazu muss man ihre Rolle verstehen.

00:06:27: CFO habe ich jetzt eben schon gesagt aber das ist ja nicht alles.

00:06:30: Sie haben ja auch ein paar weitere Aufgaben oder?

00:06:33: Ja genau das ist richtig.

00:06:34: also ich nenne es immer mal einen Blumenstrauß.

00:06:39: Das ist der Titel CFO aber meine Aufgaben umfassen den administrativen Bereich das heißt da Neben den Finance und Controlling Teams gehört auch noch die Personalabteilung, die IT-Abteilung.

00:06:57: Die Rechtsabteilungen mit dazu ebenso wie unser Projekt Management Office und unser Transformationsteam.

00:07:06: Ja da wird ihm wahrscheinlich nicht langweilig.

00:07:07: Typisch Familienunternehmen werden jetzt einige sagen hat aber natürlich auch Vorteile fangen wir auch wenn sie HR sagen mit den Mitarbeitern an sie stellen.

00:07:17: Wenn man wächst, stellt man in der Regel ja auch viel ein und das muss aber irgendwie passen zu den anderen die schon da sind und den Werten die auch im Unternehmen sind oder?

00:07:31: Ja, da sprechen sie natürlich was ganz Spannendes an.

00:07:35: Das ist bei uns das wirklich ein interessantes Thema.

00:07:38: Grundsätzlich ist es etwas sehr, sehr Positives und auch Inspirierendes wenn man so wächst wie wir.

00:07:43: Wir sind auch beim Personal weltweit in Deutschland deutlich gewachsen in den letzten Jahren.

00:07:55: völlig richtig, dann muss man ein bisschen aufpassen wie man damit umgeht und dass dieses Wachstum auch gut funktioniert und richtig ankommt.

00:08:01: Man hat so ein paar Dimensionen.

00:08:05: also auf der einen Seite haben wir glaube ich in den letzten Jahren unsere Kommunikation im Unternehmen versucht zu stärken und auch zu ändern.

00:08:15: Also wir haben ein globales Intranet vor zwei Jahren implementiert.

00:08:22: Wir halten jedes Quartal globales, anderthalbstündiges Town Hall.

00:08:29: Wir haben unsere Mitarbeiterzeitschrift, die wir regelmäßig... veröffentlichen und im Intranet dafür achten, dass also auch regelmäßig Berichte und aktuelle News geteilt werden um auf dieser Ebene eben ordentlich zu kommunizieren und alle zusammenzubringen damit jeder weiß was eben in den verschiedenen Standorten passiert und wie man irgendwie zu remote ist.

00:08:54: Und auf der anderen Seite sehen wir eben das mit diesem Wachstum an unseren globalen Organisations- und Governance Strukturen arbeiten müssen.

00:09:06: Und die weiterentwickeln müssen, wir haben da große Projekte aufgesetzt aber das bleibt im Prinzip denke ich mal für die nächsten Jahre etwas woran wir immer weiterarbeiten werden damit es alles gut funktioniert.

00:09:20: Denn die Zusammenarbeit ändert sich natürlich auch deutlich je nachdem was nicht.

00:09:26: ob man sagt man hat drei hundert Mitarbeiter oder sechshundert Mitarbeiter weltweit Das verändert was und da muss man dann mitziehen.

00:09:34: Was verändert das denn bzw auch ganz konkret beim Thema Governance?

00:09:38: In einem kleineren Unternehmen hängt erfahrungsgemäß auch relativ viel von Einzelpersonen ab, die einfach wahnsinnig engagiert sind und sich um viele Dinge kümmern und die bekannt sind als die Ansprechpartner für ein Thema.

00:09:53: Und je größer wir werden und je skalierbarer wir Umso mehr müssen wir eben auf einheitliche Prozesse setzen und auch auf ein paar globale Rollen.

00:10:07: Das ist also, ich sage mal das es auch hingeht zu so ein paar Berichtslinien die nicht nur rein disziplinarisch sondern auch funktional sind.

00:10:17: Man sagt in dem Bereich gibt es eine Guidance aus einer Gruppe von Leuten die global auszurollen ist.

00:10:26: Ich sag mal vorher war das informeller und wir müssen es, wenn wir größer werden leider stärker formalisieren.

00:10:33: Es ist ja auch schön dass ich das bei Ihnen knubbelt sozusagen.

00:10:36: Wenn der Transformator und der HRler drei neue einstellen will muss der CFO bremsen.

00:10:40: aber sie sparen sich die Diskussion was es abends mit Sie selber ausmachen?

00:10:46: Ja, dieses mit sich selber ausmachen ist natürlich super.

00:10:48: Na ja gut das ganz so machen wir es nicht sondern wir versuchen es schon in der Geschäftsführer Runde genau diese Themen zu diskutieren und mit mir selbst nur alleine mache ich das glücklicherweise nicht aus.

00:11:04: aber zum einen hat es natürlich dieser bunte Blumstrauß schon manchmal.

00:11:11: Das wirkt die Gefahr, dass man den Wald vor leuter Bäumen nicht mehr sieht.

00:11:19: Aber grundsätzlich ist es natürlich super wenn man Veränderungsthemen von verschiedenen Aspekten begleiten kann und die Punkte miteinander verbinden kann und nicht in dem Tunnel steckt nur auf einem Thema.

00:11:33: das macht.

00:11:34: ich glaube das hilft schon sehr.

00:11:36: Er war verbunden damit natürlich die ernsthafte Frage auch.

00:11:38: Also kann man auch zu schnell wachsen und wo bremst man auch manchmal?

00:11:42: oder die Organisation sich selber in den besagten Runden vielleicht, dass man sagt Lotte lass uns das ein erst mal richtig machen und dann sagt der anderen ja wir vergeben da vielleicht gerade Momentum und Chance passiert sowas?

00:11:52: Oder ist es zu flach formuliert?

00:11:55: Nee überhaupt nicht.

00:11:55: Ein ganz ganz großes Thema bei uns.

00:11:57: Ganz wichtiges eine Diskussion, die wir immer wieder haben.

00:12:02: Insbesondere... Das hört sich jetzt vielleicht ein bisschen komisch an aber wir sehen halt, haben wahnsinnig viele Chancen und Gelegenheiten wie wir sehen und die wir gerne alle verfolgen würden.

00:12:12: Und das funktioniert halt so nicht.

00:12:17: dazu fehlen uns die Kapazitäten auf allen möglichen Ebenen.

00:12:24: Und dann müssen wir schon regelmäßig mal einen Schritt zurücknehmen und sagen bei all den Chancen, wo sind die Prioritäten?

00:12:31: Was machen wir zuerst?

00:12:31: Machen wir das als Zweites was schieben wir vielleicht auf die etwas längere Bank.

00:12:35: Das sind Diskussionen, die wir in der Wiederkehr mit Regelmäßigkeit führen.

00:12:40: genau diese Themen

00:12:41: Und das ist ja ein Spagat, ne?

00:12:43: Also das Professionalisieren von gewissen Abläufen und Prozessen.

00:12:46: Und natürlich auch im Land zu beackern und gleichzeitig zu wachsen.

00:12:50: Ich hab Ambidextrie, aber ich hatte sich in der Beratung mal gelernt, so diese herrlichen Worte.

00:12:56: Ja also muss man sich da auch immer selber drängen zu sagen Leute jetzt nicht irgendwie achtzig Prozent, sondern lassen uns die letzten zwanzig Prozent Professionalität jetzt auch noch bei dem Wachstumsegment ABC rausholen bevor wir gleich das nächste aufstoßen.

00:13:10: Da kann ich auch wieder mehrere Sachen zu sagen, also zum einen ist es eben genau das dass wir ein bisschen aufpassen müssen.

00:13:16: Dass wir fokussiert bleiben ob das was wichtig ist und da bin ich dabei dann muss es vielleicht manchmal sind nicht die letzten zwanzig Prozent sein.

00:13:24: und auf der anderen Seite kommt mit diesem Wachstum und so wie sie das auch ansprechen auch das Thema dass wir wenn wir Themen erneuern oder wenn wir wachsen, dass wir plötzlich merken das Prozesse die in der Vergangenheit so eigentlich wirklich gut funktioniert haben.

00:13:43: Dass das nicht mehr der richtige Ansatz ist für den nächsten Schritt oder für die nächste Größe.

00:13:48: und dann wird auf so ein Thema plötzlich größer obwohl man sagt auch das war doch hat bisher alles eins A geklappt.

00:13:56: aber da müssen wir uns mit Dingen beschäftigen die wir sogar nicht auf der Liste hatten.

00:14:00: Und dann müssen wir wieder neu diese Diskussion führen, was machen wir jetzt zuerst oder nicht.

00:14:04: Also das sind schon echte Herausforderungen und auch so manchmal vielleicht die Wachstumsschmerzen, die wir da haben.

00:14:12: aber ist natürlich muss man sagen alles in einem sehr positiven Umfeld und damit macht es schon viel Spaß

00:14:20: auf Damit ihn ja auch nicht langweilig wird, machen sie gleichzeitig noch einen Umzug der Zentrale von besagten Eglsbach nach Frankfurt.

00:14:28: Ich habe das selber mal mitgemacht vom Gummersbach nach Köln damals.

00:14:32: Das hat ja auch Vor-Nachteile.

00:14:35: Also was ist der Grund dafür?

00:14:37: konkret gefragt und wie finden das so alle?

00:14:41: Der Grund ist einfach insbesondere dass unser altes Verwaltungsgebäude ein bisschen klein wird Aber es steht auch ein bisschen was größeres dahinter, was konzeptionell ist.

00:14:53: Dass wir an sich versuchen in eine moderne Arbeitsumwelt zu ziehen mit den Verwaltungstätigkeiten.

00:15:03: An dem Produktionsstandort ändert sich nichts und dass wir auch versuchen in Standorte zu kommen, die mit denen wir weiterhin für die Mitarbeiter attraktiv sind.

00:15:18: Und wir haben das bereits in einigen Tochtergesellschaften vollzogen und werden es auch in anderen Ländern noch machen, ist auch geplant.

00:15:28: also jetzt nicht nur hier auf den Hauptsitz geplant sondern es ist was Grundsätzliches was wir machen wollen weil wir einfach glauben dass das nochmal ein bisschen Energie und Kraft und besseren Austausch reinbringen.

00:15:41: Und um Sie sagen natürlich völlig richtig, das gibt immer solche und solche.

00:15:46: Jetzt ist bei uns in der Regel ... In all diesen Standorten wo wir waren sind es nicht besonders große weite Umzüge sondern es geht im Prinzip in der gleichen Region und relativ nahe aber es geht eben in etwas zentralere, vermeintlich attraktivere Lage.

00:16:07: Alle finden das bestimmt nicht super, super.

00:16:09: Das ist ja immer so aber die meisten glaube ich

00:16:13: schon.

00:16:13: Frankfurt ist auch eine schöne Stadt und logistisch für die meisten wahrscheinlich gar keinen Riesenunterschied im Vergleich zur bisherigen Variante weil sie haben ja nicht alle in Egelsbach vor der Tür gewohnt nämlich an.

00:16:23: Ja das

00:16:23: ist richtig genau so.

00:16:25: Okay was spricht für Frankfurt?

00:16:27: Also ist es dass die Talentacquise dies dann leichter ist wenn man sonst Standort hat oder ... rein die Logistik oder fühlt man sich dann irgendwie auch da.

00:16:35: Also Familienunternehmen fühlen sich manchmal auf dem Land auch sehr wohl und bei anderen klappt es eben in der Stadt dann besser, ne?

00:16:41: Aber das war bei Ihnen der Grund!

00:16:44: Ja, es ist eigentlich weniger die Stadt per se.

00:16:48: Wir wollten schon ein bisschen zentraler und gut angebunden haben aber einfach hier ein sehr gutes Mietobjekt gefunden und finden das eben sehr attraktiv weil wir glauben dass wir da eben moderne Bürokapazitäten schaffen

00:17:06: können.

00:17:07: Ja, apropos welche Rolle hat denn so ein Büro aus ihrer Sicht also auch aus den HAL jetzt quasi gefragt?

00:17:13: Wie viel... In Homeoffice-Zeiten lohnt sich die Frage ja immer, dass man vielleicht gar nicht den Druck ausüben muss.

00:17:21: Dass man mit irgendwelchen Regeln die Leute ins Büro zwingt, sondern das so attraktiv gestaltet, dass sie auch gerne kommen.

00:17:26: Aber hat sich die Rolle des Büros für Sie ganz konkret gefragt auch ein bisschen geändert?

00:17:31: Also ich glaube, dass schon der einzentrale Punkt eines Büros ist, dass Man zusammenkommt und dass auch Teams zusammenkommen.

00:17:42: dass es Möglichkeiten gibt, sich zu treffen und nicht nur am Bildschirm zu sehen sondern eben gemeinsam zu arbeiten und gemeinsam Projekte zu erleben.

00:17:53: Und da haben sich glaube ich die Anforderungen in den letzten Jahren – ich arbeite jetzt auch schon ein bisschen länger in Büros – einfach geändert.

00:18:02: Das ist eben nicht mehr das ... Das zweier-dreier Büro, sondern es sind eben offene Räume.

00:18:11: Es ist die Möglichkeit sich in Projektteams zusammenzusetzen und das ist die freire Platzwahl.

00:18:18: Aber auch natürlich einfach ein bisschen modern und klar an den Strukturen.

00:18:25: Davon erhoffen wir uns einfach dass dann einen sehr guten Austausch über Teams hinweg stattfinden kann.

00:18:32: Die Leute sich einfach... Spaß daran haben, Themen gemeinsam zu bearbeiten.

00:18:37: Die Dr.

00:18:38: Beckmann-Grupp, ich glaube sagen zu dürfen für die ist Nachhaltigkeit seit langem Teil der DNA.

00:18:43: das gilt für Produkte, gilt es auch für andere Sachen wie jetzt also Möbeljahr werden wir bei Büro bleiben oder anderes?

00:18:51: Also solche Aspekte werden immer mit beleuchtet, ganz klar.

00:18:56: Und auch hier ist das Projekt-Team mit dran da drauf zu schauen.

00:19:02: Das spielt eine Rolle, wobei das Thema Nachhaltigkeit für uns natürlich vor allem auf die Produkte besogen ist und die Produktionsprozesse.

00:19:12: Okay, dann würde ich natürlich zum Abschluss noch fragen darf man schon sagen wo wachsen sie denn weiter?

00:19:18: gibt es schon neue Märkte die im so am Horizont sich abzeichnen oder gibt es weitere Wachstums Methoden.

00:19:27: Ja, genau.

00:19:29: Wir haben auf der Produktseite jedes Jahr mit neuen Innovationen raus.

00:19:37: Das kann man dann auch immer wunderbar im Supermarkt sehen und da...

00:19:41: Ich mache die Wäsche bei uns.

00:19:42: jetzt sagen Sie mal!

00:19:48: Da gibt es neue Düfte, da kommen neue Teppichbürsten.

00:19:57: Es gibt ganz viele, viele Ideen die dann... aber ich kann den natürlich nicht voratmen.

00:20:02: Okay

00:20:02: okay ja, ich bin gespannt!

00:20:03: Das muss erst der Rewe erfahren und

00:20:04: coolen.

00:20:05: Ja genau, ein kleines Vorteil.

00:20:08: Nein das ist das eine.

00:20:10: und auf der anderen Seite, genau beschäftigen wir uns regelmäßig mit weiteren Märkten.

00:20:14: also Wir haben unsere Präsenz letztes Jahr im mittleren Osten und in Asia Pacific gestärkt.

00:20:24: Da erhoffen wir uns einiges von, wir planen auch in Italien aktiver zu werden als bisher.

00:20:34: also rund um den Globus geht es weiter

00:20:38: Da wird es nicht langweilig.

00:20:40: Super, da wünsche ich Ihnen alles Gute dabei!

00:20:42: Ein Familienunternehmen das in dieser Zeit wächst.

00:20:45: Das ist gut und das innoviert und neue Wege gilt.

00:20:49: Herr Zimmermann vielen, vielen Dank!

00:20:52: Und auch Ihnen liebe Hörerinnen schön dass Sie dabei waren.

00:20:54: Ich sage wie immer bleiben sie gesund und erfolgreich mit sauberer Wäsche und geputztem Haus Tschüss bis zum nächsten

00:21:05: Mal.

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