Compliance neu denken: Was NIS-2 für Mittelständler bedeutet

Shownotes

Cybersecurity ist längst kein reines IT-Thema mehr – sie ist eine Frage von Führung, Organisation und Verantwortung. In dieser Folge von Markt und Mittelstand – Deutschlands Stimme für Familienunternehmen spricht Host Thorsten Giersch mit Oliver Riehl, Country Manager DACH beim Compliance-Spezialisten Navex, über die neue EU-Richtlinie NIS2 und ihre Bedeutung für Unternehmen – insbesondere für den Mittelstand.

Viele Unternehmen denken bei Cybersecurity zunächst an Technik, Tools und Firewalls. Doch laut Riehl liegt der entscheidende Punkt woanders: bei klaren Entscheidungswegen, funktionierenden Eskalationsstrukturen und sauberer Dokumentation. NIS2 zwingt Organisationen dazu, sich genau damit auseinanderzusetzen – und macht Cyberrisiken zur echten Chefsache.

Im Gespräch geht es darum, warum Unternehmen im Ernstfall selten an der Technik scheitern, sondern an unklaren Prozessen. Welche typischen Fehler Firmen bei der Umsetzung von Regulierung machen. Und warum Compliance zunehmend auch als strategischer Wettbewerbsvorteil verstanden werden kann.

Außerdem erklärt Riehl, weshalb NIS2 weniger eine weitere bürokratische Vorschrift ist als ein Stresstest für Organisationen: Können sie im Krisenfall schnell entscheiden, richtig eskalieren und ihre Entscheidungen nachvollziehbar dokumentieren?

Ein praxisnaher Blick darauf, wie Unternehmen Cyberrisiken und Compliance sinnvoll organisieren – und warum eine gute Compliance-Kultur sogar Spaß machen kann.


Teaser (ca. 220 Zeichen)

Cybersecurity ist kein IT-Projekt, sondern Chefsache. Oliver Riehl von Navex erklärt, warum Unternehmen bei NIS2 meist nicht an Technik scheitern – sondern an unklaren Entscheidungswegen, Prozessen und fehlender Governance.

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